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AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer lehnt gemeinsame Liste mit Pegida ab

Die AfD Sachsen hat Annäherungsversuche von Pegida-Chef Lutz Bachmann heute entschieden zurück gewiesen. „AfD und Pegida sind verschiedene Paar Schuhe“, sagte Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer auf Anfrage. Wenn Pegida eine Partei gründet, sei sie ein politischer Gegner. Obwohl es inhaltliche Überschneidungen bei den politischen Forderungen gebe, „unterscheiden wir uns gravierend in Rhetorik und Handeln“, betonte Wurlitzer.

Der Co-Vorsitzende der AfD-Bundespartei, Jörg Meuthen, hatte gegenüber n-tv.de erklärt, dass er weder eine Zusammenarbeit mit Pegida befürworte noch könne er sich eine gemeinsame Listenverbindung vorstellen. Die AfD sei „auf keinerlei Koalitionen oder wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit anderen Parteien oder Organisationen angewiesen“, ergänzte  Meuthen, der auch Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März ist. Zudem werden am gleichen Tag die Landtage in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz gewählt. Nach aktuellen Prognosen kann die AfD mit dem Einzug in alle drei Parlamente rechnen.

Bachmann hatte gestern auf der Pegida-Demonstration auf dem Dresdner Neumarkt angekündigt, dass man weiter an der Gründung einer Pegida-Partei arbeite. Nur dann könne man auf Augenhöhe mit der AfD über die Bildung einer gemeinsamen Liste verhandeln, hatte Bachmann zur Begründung angeführt. Die Schnittmengen zwischen AfD und Pegida seien so groß, dass man über persönliche Differenzen hinwegsehen sollte, hatte er hinzugefügt. Pegida-Vereinsmitglied Tatjana Festerling hatte schon vor Wochen ihre Distanzierung zur AfD aufgegeben und Pegida und die AfD als gemeinsame Opposition gegen das „Establishment“ bezeichnet.

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