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Verbraucher-Tipp: Worauf man beim Benzinpreisvergleich in Dresden achten muss

Statistiken haben ergeben, dass die Benzinpreise in Großstädten generell niedriger sind als auf dem Land. Als Grund für diese Tendenz führen Experten die fehlende Konkurrenz in ländlichen Gebieten durch andere Tankstellen an. Dennoch ist ein Benzinpreisvergleich auch innerhalb einer Großstadt wie Dresden sinnvoll, um effektiv Kosten zu sparen. Die Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Tagesdurchschnittspreis liegt bei immerhin 15 Cent pro Liter. Grundlage für diese Angaben sind die Preisdaten für die Kraftstoffsorten Super E5, Super E10 und Diesel, die von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt seit Dezember 2013 gesammelt werden.

Den Tankstellenbesuch zwischen 17 und 19 Uhr einplanen

Eine Möglichkeit, sich über die Preisdaten und das Einsparpotential zu informieren, ist ein Online-Vergleich von Benzinpreisen. Dazu kann man sich bei der Markttransparenzstelle über eine Vielzahl von Angeboten für den Benzinpreis-Vergleich informieren. Die deutschlandweiten Benzinpreisvergleiche zeigen, dass die Schwankungen der fünf größten Tankstellenanbieter meist an feste Zeitrahmen gebunden sind. Die Vergleichsexperten sagen allerdings auch, dass es keinen klassischen Wochentag gibt, an dem Benzinpreise im Vergleich besonders günstig sind.

Für den Kraftstoffvergleich bieten die meisten Vergleichsportale auf der Grundlage von Adressen oder Postleitzahlen eine variable Umkreissuche an. Nach Auswertung der Daten aus dem Jahr 2015 hat sich gezeigt, dass Sprit im Zeitraum von 17 bis 19 Uhr am günstigsten ist. Sparfüchse sind daher gut beraten, ihr Fahrzeug zu dieser Zeit aufzutanken. Der Preisunterschiede ist enorm. In Dresden beläuft er sich auf bis zu 15 Cent pro Liter. Nach 20 Uhr sollte man als preisbewusster Autofahrer nicht mehr tanken. Zu beachten ist auch eine weitere Erkenntnis aus dem 2. Jahresbericht Bericht der Markttransparenzstelle.

Auch Mittags leichte Preisanhebung

Seit dem Sommer 2015, so der Bericht, sei eine „zusätzliche Mittagsanhebung von durchschnittlich grob drei Eurocent/Liter, auf die am Nachmittag wieder Preissenkungen folgen, zu beobachten“. Besonders auf die fünf großen in Deutschland tätigen Mineralölunternehmen würde diese Beobachtung zutreffen.

Die Vergleichsangebote hätten im vergangenen Jahr die Qualität und den Service ihrer Angebote noch einmal deutlich verbessert, heißt es in dem Jahresbericht. Fast alle seien inzwischen für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert oder als spezielle Apps für Android oder iOS verfügbar. Weniger Angebote gebe es dagegen für Windows-Mobile-Endgeräte. Viele Vergleichangebote verfügen über Filter und Favoritenfunktionen, SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen, eine Darstellung von Preisentwicklungen und Funktionen der Tankstellenbewertungen.

 

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