Geburten_2015

Uni-Klinikum: Auch 2015 mehr als 2.500 Babys geboren

Im vergangenen Jahr wurden im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden 2.521 Babys geboren. Damit lag die Zahl der Geburten zum zweiten Mal in Folge über 2.500 pro Jahr. 2o14 kamen hier 2.519 Kinder zur Welt. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zählte 2.394 Geburten, fünf weniger als im Vorjahr. Grund ist der Zuwachs bei den Zwillingsgeburten: Nach 110 Geschwisterpärchen in 2014 zählten die Klinikums-Hebammen im vergangenen Jahr 123 Mal Zwillinge. Zur positiven Bilanz der Mehrlingsgeburten trugen zudem zwei Drillingsgeburten bei. Im Oktober 2015 erblickten 243 Neugeborene das Licht –  ein Alljahres-Monatsrekord. Mit 467 Frühgeburten – das sind Babys, die in der 36. Schwangerschaftswoche oder früher zur Welt kamen – betreute das Uniklinikum einen sehr hohen Anteil an besonders intensiv zu versorgenden Neugeborenen.

Thilda Kristin, 3.030 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß, bildete am 31. Dezember um 19.11 Uhr als 2.521. Baby den Schlusspunkt der Geburtenserie für 2015. Doch auch Thilda Kristin konnte die Dominanz des männlichen Nachwuchses nicht brechen: Der Anteil der im Klinikum geborenen Jungen lag mit 1.305 deutlich höher als die Zahl der weiblichen Neugeborenen mit 1.216.

„Die ungebrochen hohen Geburtenzahlen sind der beste Beleg für das große Vertrauen der Eltern in das Universitäts Kinder-Frauenzentrum“, sagte Klinikdirektorin Pauline Wimberger. Ein Grund dafür sei, dass das Klinikum über optimale Strukturen zur Betreuung von Eltern und Neugeborenen, aber auch zur Versorgung von zu früh oder krank geborener Kinder und deren ebenfalls behandlungsbedürftigen Müttern verfügt.

Der Kreißsaal-Bereich verfügt über fünf Entbindungsräume, ein Wehenzimmer und zwei Vorbereitungsräume. Hinzu kommen ein für Kaiserschnittentbindungen reservierter Operationssaal sowie in unmittelbarer Nachbarschaft die Kinderklinik mit intensivmedizinischer Betreuung. Den Müttern stünden für die Geburt die unterschiedlichsten Optionen zur Verfügung. Dazu gehören verschiedene Entbindungsbetten, Gebärhocker, Entbindungswanne, Seile, Matten, Gymnastikbälle sowie eine Wanne für Entspannungsbäder, so Wimberger. Selbstverständlich sei auch die familienorientierte Geburt gemeinsam mit dem Partner oder einer anderen vertrauten Person möglich.

Das erste Baby 2016 war die kleine Judith. Sie war bei der Geburt um drei Uhr morgens 3.500 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß.

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