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Schmidt-Lamontain: Klares Votum für ZOB und Fahrradparkhaus am Wiener Platz

Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) will an der Westseite des Wiener Platzes einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und ein Fahrradparkhaus errichten. Nachdem die Stadtverwaltung Ende Februar einen Variantenvergleich vorgelegt hatte, gibt es nun auch ein klares Votum für eine der sechs geprüften Varianten. Schmidt-Lamontain und Matthias Mohaupt, Abteilungsleiter Verkehrsentwicklungsplanung im Stadtplanungsamt, präsentierten heute Details.

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Raoul Schmidt-Lamontain: Westseite des Wiener Platzes wird vom Unort zum belebten Platz. Foto: W. Schenk

„Der Wiener Platz, an dessen Westseite der ZOB und ein Fahrradparkhaus geplant sind, ist der zentrale Ankunftsort für den schienengebundenen Regional- und Fernverkehr und einer der Hauptumsteigepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs in Dresden“, konstatierte der Baubürgermeister. ZOB und Fahrradparkhaus würden diese Funktionen ideal ergänzen und qualifizieren. Das zehn Meter hohe Fahrradparkhaus sei eine starke städtebauliche Komponente. „Heute, wo der Wiener Platz an seiner Westseite noch vollkommen ungefasst in eine Brachfläche ausläuft, werden das Büro- und Geschäftshaus des Unternehmens Simmel und der markant ausgebildete ZOB mit dem Fahrradparkhaus an seinem Kopf dem Platzraum eine klare Fassung geben. Ein Unort wird sich in einen belebten Ort mit hoher Passantenfrequenz und einhergehender sozialer Kontrolle verwandeln“, erläutert Schmidt-Lamontain den städtebaulichen Ansatz.

Neben der Westseite des Wiener Platzes wurden auch die Bayrische Straße, die Wiener Platz-Ostseite, der Bahnhof Dresden-Neustadt, der Flughafen und der Elbepark als Standorte geprüft. Berücksichtigt wurde dabei auch der Zuwachs bei den Fernbusankünfte von derzeit 170 auf etwa 230 pro Tag.

Für die favorisierte Variante sprechen aus Sicht der Verwaltung viele Faktoren. Das Grundstück ist Stadteigentum, ein Bebauungsplan und eine Planung für den ZOB liegen vor, der Standort ist zentral von der Innenstadt und der Hauptbahnhof über den Königspavillon erreichbar, die Kapazitäts- und Sicherheitsprobleme sind lösbar. Außerdem komme man dem Wunsch der Fernbusunternehmen nach, den ZOB in der Nähe des Stadtzentrums zu errichten.

Anregungen für das Fahrradparkhaus sollen in einem Kooperationsprojekt mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden bis zum Juli 2017 erarbeitet werden.

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