Wackerbarth-Medaille verliehen

Sachsens Ingenieurkammer ehrt TU Dresden mit Wackerbarth-Medaille

Für ihre herausragenden Leistungen bei der  Ingenieurausbildung und in der Technologie-Forschung ist die Technische Universität Dresden heute von der Ingenieurkammer Sachsen mit der Wackerbarth-Medaille ausgezeichnet worden. „Die Wackerbarth-Medaille ist eine Auszeichnung von Technikern für Techniker. Mit ihrer Verleihung würdigen die sächsischen Ingenieure die herausragenden Leistungen der Technischen Universität Dresden in Forschung und Lehre – insbesondere die exzellente Ausbildung von Diplomingenieuren als ein international anerkanntes Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal. Denn ingenieurtechnisches Wissen schafft die Grundlagen für den zukünftigen technologischen Fortschritt und somit auch für verbesserte ökologische und wirtschaftliche Verhältnisse“, sagte Kammerpräsident Arne Kolbmüller auf einer Festveranstaltung in der Leipziger Großmarkthalle. Erstmals in der 20jährigen Geschichte der Ingenieurkammer wurde die Medaille an eine Einrichtung verliehen.

Die Wackerbarth-Medaille„Graf Wackerbarth war der Begründer der ersten sächsischen Ingenieurakademie im Jahr 1712. Die Technische Universität Dresden steht in dieser jahrhundertelangen Tradition unseres Berufsstandes und konnte sich als erste Exzellenzuniversität im Freistaat etablieren“, so Kolbmüller weiter.

Stellvertretend für alle Mitglieder der TU Dresden bedankte sich Rektor Hans Müller-Steinhagen für die Ehrung. „Dank der hervorragenden Leistungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat es die TU Dresden geschafft, als einzige Universität in den ostdeutschen Flächenländern den Titel einer Exzellenzuniversität zu erreichen. Als Technische Universität mit dem Kompetenzspektrum einer Volluniversität haben wir aus meiner Sicht die hervorragende Möglichkeit, wichtige Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie zum Beispiel Gesundheit, Energie, Kommunikation und Mobilität, zu erarbeiten“, erklärte Müller-Steinhagen weiter. An der TU Dresden könnten sich die angehenden Ingenieure schon im Studium über den Tellerrand ihrer eigenen Fachrichtung hinaus mit den Sichtweisen anderer Fachrichtungen vertraut machen. Dies sei für das Berufsbild eines Ingenieurs und dessen Aufgaben in der Gesellschaft unverzichtbar.

Neben der TU Dresden wurden mit Prof. Klaus-Peter Schulze von der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur und dem freien Ingenieur Dr. Karsten Vietor aus Dresden zwei Gründungsmitglieder der Ingenieurkammer Sachsen mit der höchste Auszeichnung der Kammer geehrt.

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