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Hope-Gala 2014: Gewinner sind die Kinder in Kapstadt

Die Hope Gala 2014 hat ihren guten Zweck erfüllt. Noch während seiner Dankesrede erhöhte Hope Award-Gewinner Peter Krämer den zu diesem Zeitpunkt aktuellen Betrag von 98.397 Euro auf 100.000 Euro. Am Ende wurden es noch 110.000 Euro. Laudator Wolfram Suhr, Pastor aus Hamburg, dankte seinem Freund für sein Lebenswerk, für 1.500 Schulen in 13 Ländern in dem Projekt „Schulen für Afrika“. Pfarrer Wim Lindeque, der seit 2010 in Manenberg in Kapstadt in einem Projekt Kinder nach der Schule betreut, wird einer der Nutznießer der Spendengelder sein.

Hope Gala Projekt

Freuen sich über die Unterstützung für das Hope Cape Town Projekt: Wim Lindeque, Gesundheitsarbeiterinnen Sonja und Violet (r.) und Stefan Hippler. Foto: W. Schenk

Er kann mit einer weiteren Finanzierung von Ärzten, Gesundheitsarbeitern und Sozialarbeitern, aber auch regelmäßiger täglicher Mahlzeiten für seine Schützlinge rechnen. Etwa zweihundert Kinder werden hier täglich betreut, die meisten von ihnen erhalten hier ihre einzige Mahlzeit am Tag. Anlass für diese Aktion war ausgerechnet die Fußball-WM 2010, als die Schulen für einen Monat geschlossen wurden. In Manenberg hieß dies für viele: Hunger. Viola Klein, die Initiatorin der Hope-Gala, erzählte von ihrem Besuch in Manenberg in diesem Jahr. „Unvorstellbar laut, wenn so viele Kinder an einem Ort spielen. Und plötzlich war es schlagartig still“, erinnert sie sich. Zweihundert Kinder saßen einträchtig bei ihrer Mahlzeit. „Das hat mich so berührt, da musste ich weinen.“

Heute Abend hat Viola Klein gestrahlt. Etwa 70 ehrenamtliche Helfer hinter den Kulissen, fast 60 Künstler auf der Bühne und beim Losverkaufen, 800 Gäste, die schon mit dem Ticketkauf gespendet haben. Hinzu kommen viele Spender aus Dresden und Umgebung und ganz Deutschland, die gemeinsam wieder für ein glänzendes Spendenergebnis gesorgt haben. „Teilen macht glücklich“, sagte die Geschäftsfrau und keiner im Saal hatte daran Zweifel. Es herrschte eine fast familiäre Atmosphäre im Theatersaal und Viola Klein, die zusammen mit Pfarrer Stefan Hippler aus Kapstadt zwei Stunden lang die Gäste persönlich begrüßte, hat einen großen Anteil daran. Das betonte auch Hope-Gala-Schirmherrin Helma Orosz (CDU). „Glückwunsch Viola, das Haus ist wieder ausverkauft“, sagte die Oberbürgermeisterin. Hoffnung zu geben, sei eine sehr motivierende Erfahrung, sagte Orosz und dankte allen Spendern.

Die Hilfsorganisation Hope Cape Town wurde von Pfarrer Stefan Hippler 2001 gegründet, um von Aids, HIV sowie Tuberkulose betroffenen Menschen auf Gemeindeebene Hilfe anzubieten. Die Organisation finanziert sich ausschließlich aus Spenden. „Ärzte und Gesundheitsarbeiter sind das Rückgrat von Hope“, sagt Hippler und betont, dass die Gelder ohne Abzüge in das Projekt fließen. In Kapstadt ist der „Ball of Hope“ das größte Spendensammel-Ereignis im Jahr, die Hope-Gala in Dresden ist dies in Deutschland.

 

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