Kandelaber mit LED-Technik

Lichttest in Dresden-Striesen: Historische Kandelaber erhalten LED-Technik

Moderne Lichttechnik in historischen Gaskandelabern sahen am Montagabend die Bewohner der Augsburger Straße in Dresden-Striesen. Im Abschnitt zwischen Glasewaldtstraße und Dornblüthstraße testete die Stadt insgesamt drei umgerüstete Gaskandelaber mit energieeffizienten LED-Einsätzen sowie einer Halogenmetalldampflampe.

Neben Baubürgermeister Jörn Marx begutachteten Vertreter des Straßen- und Tiefbauamtes, des Stadtplanungsamtes und des Amtes für Kultur und Denkmalschutz sowie Mitglieder der Stadtratsfraktionen die unterschiedlichen Laternen. „Wir sind froh, endlich drei Modelle hier vor Ort testen zu können“, sagte Marx, der auf eine Vorstellung im Baubetriebshof verwies, die nicht zufriedenstellend verlaufen sei. Besonders hell strahlte im Test die Halogenmetalldampflampe. „Die Variante hat etwa 7000 Lumen“, stellte Reinhard Koettnitz, der Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamtes, die eingebaute Technik vor.

Die LED-Kandelaber verfügen laut Koettnitz über rund 5000 Lumen und habe den Vorteil, dass das Licht teilweise abgedunkelt werden könne. „Die Leuchtmittel können so ausgerichtet werden, dass sie eher die Straße erhellen und nicht die Schlafzimmer der Anwohner“, so Koettnitz und zeigte den Verlauf des Lichtkegels. „Das ist eindeutig der Vorteil dieser modernen LED-Technik“, fügt er hinzu. Hinzu käme das langfristige Einsparpotenzial, da die Leuchtmittel sehr wartungsarm seien.

Alle drei vorgestellten Lichttechniken leuchten in warmweiß und orientieren sich somit am vorgegebenen Lichtmasterplan. Welche Leuchtmittel langfristig in dem denkmalgeschützten Gebiet zum Einsatz kommen, ist noch offen.

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