filmnaechte RolandKaiser

Knapp 60 Filme und 13 Konzerte – die Filmnächte am Elbufer beginnen am 30. Juni

6.000 Karten sind bereits verkauft. Und viele davon haben sich die Dirty-Dancing-Fans gesichert. Deren Party steigt am 23. Juli bei den Filmnächten am Elbufer – ein Muss für alle, die den Film für sich zum Kult gemacht haben. Die Filmnächte selbst sind wieder eine sommerlich-leichte und musikalisch-unterhaltsame Mischung mit einigen Ausflügen ins Charakterfach.

Zu letzterem dürfte die Premiere von „24 Wochen“ am 23. August gehören. Der Film mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel erzählt von einem miteinander harmonierenden wie auch beruflich erfolgreichen Paar, in dessen gesunde Welt ihr zweites Kind krank geboren werden soll. Das Porträt dieser Frau inmitten ihres moralischen Konflikts war Anfang des Jahres zur Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden. „Das Filmteam ist eingeladen“, sagt der Geschäftsführer des Veranstalters PAN GmbH, Matthias Pfitzner. Er verweist auch gleich auf die zweite Premiere am 19. Juli: „Frühstück bei Monsieur Henri“. „Claude Brasseur spielt darin einen grummeligen und etwas verbitterten älteren Herrn, dessen Leben aufgemischt wird, als eine junge Studentin bei ihm einzieht“, sagt Pfitzner. Dem beliebten französischen Schauspieler könne man übrigens gleich zwei Mal am Elbufer in Filmen begegnen. „Genau einen Monat später, am 19. August, ist er in `La Boum – Die Fete` zu sehen, dort allerdings ganze 36 Jahren jünger.“

Minikonzerte vor den Filmen

Den Anfang im Freiluftkino macht Devid Striesow alias Hape Kerkeling. Am 30. Juni starten die Filmnächte am Elbufer mit „Ich bin dann mal weg“. Es folgen weitere 57 Filme und eine Kurzfilmnacht, 13 Konzerte und einige Partys.  Neben den Großen wie beispielsweise ZZ Top, Simply Red, Unheilig und Roland Kaiser – Helge Schneider feiert in Dresden übrigens ein überraschendes Comeback – findet man auch weniger bekannte Namen, die jedoch zu Entdeckungen werden könnten: In der Reihe „Hören vor Sehen“ gibt es Minikonzerte vor den Filmen, etwa am 2. August mit Rany & Band vor dem Film „Der geilste Tag“.

Insgesamt sind es fünf sächsische Profibands, die sich dem Filmnächte-Publikum präsentieren. Am 5. August holen die Veranstalter der Filmnächte die beliebtesten Slam Comedians zum „COMEDYSLAM Royal“ an die Elbe.  Und zum Stadtfest Mitte August wird nach „La Boum“ am Freitag Marusha auflegen. Am Sonnabend steht die „Teledisco“ im Programm, bei der die besten Musikvideos der vergangenen Jahrzehnte gezeigt werden. Beide Abende sind eintrittsfrei. Ansonsten lohnt es, sich das Ticket im Vorverkauf zu sichern – nicht nur, weil es dann mit 7,50 Euro einen Euro günstiger ist als an der Abendkasse, sondern auch, weil einige Filmplätze recht begehrt sind. So war neben „Dirty Dancing“ auch – wie der Name schon sagt – „Ich bin dann mal weg“ bereits im Vorfeld gut nachgefragt.

Minivideos über Dresden

Unterstützt werden die Filmnächte von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, von Radeberger, der DREWAG und AOK PLUS. In diesem Jahr gibt es noch einen weiteren Kooperationspartner und mit ihm einen Aufruf an alle Dresdner: Die Dresden Marketing Gesellschaft sucht Mini-Videos, in denen die Lieblingsorte in und um die Stadt gezeigt werden sollen. Gerade mal 20 Sekunden darf so ein selbst aufgenommener Spot sein. Die besten werden bei den Filmnächten gezeigt. Und aus den allerbesten zehn Videos bastelt das Unternehmen bis zum 3. Oktober einen Werbespot für Dresden.

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