Stollenfest

Countdown für das Stollenfest läuft – süße Platten für den Mega-Striezel

In zwölf Tage ist wieder Stollenfest. Bis zum 9. Dezember, das ist der Samstag vor dem zweiten Advent,  backen die Dresdner Stollenbäcker unzählige Platten für den Riesenstollen. Das mehrere Tonnen schwere Weihnachtsgebäck soll schließlich der Star des Dresdner Stollenfestes, das sich bereits zum 24. Mal jährt, werden. Bereits am kommenden Wochenende werden die süßen Bausteine zum berühmten XXL-Stollen zusammengesetzt.
Für das Dresdner Stollenmädchen ist diese Zeit eine wichtige Zusatzausbildung, die nicht in das normale Lehrprogramm einer künftigen Konditorin gehört. Als Schirmherrin des Stollenfestes muss die Repräsentantin der Marke Dresdner Christstollen schließlich wissen, was es mit dem Mega-Striezel auf sich hat.
Deshalb hilft Hanna Haubold, das diesjährige Stollenmädchen, natürlich auch beim Riesenstollen fleißig mit, so wie derzeit viele Mitgliedsbetriebe des Schutzverbandes Dresdner Stollen e. V. der Backstube ihres Lehrbetriebes, der Bäckerei Wippler in Dresden-Pillnitz, fertigt sie gemeinsam mit Chef und Bäckermeister Andreas Wippler Stollenplatten. Mehrere Hundert der jeweils acht Kilogramm schweren, 40 mal 60 Zentimeter großen Gebäckstücke braucht es für das riesige Backwerk.
„Im Riesenstollen-Teig sind exakt die Zutaten, welche die Satzung des Stollenschutzverbandes auch für unseren Original Dresdner Stollen vorsieht. Einzig die Mengen unterscheiden sich ein klein wenig«, erklärt Wippler. Für den Riesenstollen des vergangenen Jahres haben die Dresdner Bäcker und Konditoren unter anderem über eine Tonne Mehl, 675 Kilogramm Butter, 180 Kilogramm Zucker sowie 1,35 Millionen Sultaninen verarbeitet – stolze 2.872 Kilogramm brachte der Mega-Striezel schließlich auf die Waage.
Wie schwer der diesjährige Riesenstollen am Ende ist, das verraten die Dresdner Stollenbäcker erst am Festtag selber, wenn der Riesenstollen beim 24. Dresdner Stollenfest präsentiert wird. Nach einem Festumzug mit über 500 Teilnehmern durch die Dresdner Altstadt wird der Gigant auf dem Striezelmarkt in Tausenden Einzelportionen an die Festbesucher verkauft. Einen Großteil des Erlöses stiftet der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. für einen guten Zweck und die Förderung des Bäckernachwuchses.
Den ersten Riesenstollen gab August der Starke 1730 in Auftrag: Anlässlich des Zeithainer Lustlagers ließ er sich von seinem Hofbäckermeister Johann Andreas Zacharias und zahlreichen Bäckerknechten einen rund 1.800 Kilogramm schweren Christstollen backen.
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