Erste Fakten zur Finanzkrise - Foto: Elchinator, Pixabay

Finanzkrise 2023 – Alles zur Bankenkrise und Rezession in Deutschland

Im März des Jahres 2023 kam es zur größten Finanzkrise seit 2007. Der Bankenkollaps hatte unterschiedliche Gründe, seine Folgen stellen noch heute eine Belastungsprobe für Haushalte und Unternehmen dar. Wie es zu der Finanzkrise in 2023 kam und welche Fakten Sie zu dieser kennen sollten, verraten wir hier. Auch, wie Sie Ihr Kapital künftig schützen, zeigen wir mit Hilfe des einen oder anderen Tipps.

Während einer Finanzkrise sicher spielen

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Erste Fakten zur Finanzkrise 2023

  • Allgemeine Panik wurde an den Finanzmärkten durch den Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVB) losgetreten
  • Wenn eine Bank einen ganzen Branchensektor bedient, ist deren Pleite als systemrelevant anzusehen
  • Banken wurden mit Steuergeld gerettet, wie es auch schon 2007/2008 der Fall war und eigentlich nicht mehr geschehen sollte
  • Ein hoher Anteil ungeschützter Einlagen (mehr als 80%) stellte eine Gemeinsamkeit von der Krise betroffener Banken dar
  • Regulative Mindestvorgaben und gängige Standards der Aufsichtsbehörden scheinen bis heute nicht auszureichen, um eine Bankenkrise zu verhindern

Wie kam es zur Finanzkrise 2023?

Schon seit der Corona-Pandemie, die im März 2020 begann, wurde die Wirtschaft beeinträchtigt. Der Russland-Ukraine-Krieg und die daraus folgende Energiekrise haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Explodierende Preise und eine Inflation machten sich schnell bemerkbar und belasteten nicht nur Haushalte, sondern auch Unternehmen aller Art. Kein Wunder also, dass viele Experten eine Rezession für die deutsche Wirtschaft vorausgesagt haben.

Schon im März 2023 trat eine der befürchteten Finanzkrisen ein: Durch eine Kursänderung der Zentralbanken wurde ein Bankenkollaps herbeigeführt, der das gesamte Bankensystem in große Unsicherheit versetzte. Durch die hohen Inflationsraten mussten Zentralbanken Leitzinsen stark erhöhen – das traf wiederum Banken, die Staatsanleihen mit niedriger Verzinsung innehielten.

Silicon Valley Bank (SVB) Schweizer Bank Credit Suisse
Die kalifornische SVB verlor zeitnah das Vertrauen der Kunden, sodass diese ihr Geld abziehen wollten und die Bank zusammenbrach. Nur wenige Tage später traf es auch Schweizer Großbank Credit Suisse, die seit Jahren kriselte. Die Unsicherheit an den Finanzmärkten gab der Bank den Rest, sodass sie um Hilfe bitten musste.
Folge: Die amerikanische Einlagensicherungsbehörde FDIC und Zentralbank Fed mussten tätig werden. Mittlerweile wurde die Bank anderweitig übernommen. Folge: Die Schweizer Regierung und Zentralbank mussten vermitteln, sodass Credit Suisse mit der größten Schweizer Bank UBS fusionierte.

Diese beiden Bankenkrisen sorgten übrigens auch dafür, dass nur wenige Tage später auch das deutsche Bankensystem kriselte. Die Kurse der Deutschen Bank und Commerzbank stürzten so stark ab, dass Bundeskanzler Scholz sogar seine Unterstützung zusichern musste, um die Finanzmärkte ein wenig zu beruhigen.

Diese Folgen haben sich nach der Finanzkrise 2023 bemerkbar gemacht

Natürlich hat eine solche Bankenkrise auch gewisse Folgen. Obwohl die Bankenkrise im März recht schnell durchgestanden war, kam es zu weiteren Nachteilen. Zu einem weiteren Fall der Kurse und Folgeabstürzen weiterer Banken kam es nicht in dem Ausmaß, wie so mancher Experte vermutet hatte. Stattdessen hat sich der Finanzmarkt zügig stabilisiert – doch welche Folgen spürt man noch heute? Deutschland befindet sich aktuell in einer Rezession. Das bedeutet: Das Bruttoinlandsprodukt ist in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen rückläufig gewesen. Das ist auch in Japan passiert, sodass Deutschland in der Rangliste der größten Volkswirtschaften nun auf Platz drei liegt.

Welche Folgen kann aber eine solche Rezession haben? Eine Rezession geht in der Regel mit einer niedrigeren Nachfrage nach Waren einher, aber auch der Kündigung von Arbeitsplätzen. Auch das Einkommen sinkt – das bestätigen sogar deutsche Country-Musiker. Auch Kurse an der Börse werden in der Regel fallen. In den kommenden Monaten soll das Bruttoinlandsprodukt weiter schrumpfen, wie Experten warnen. Es handelt sich jedoch noch um eine vergleichsweise schwache Rezession.

Unternehmen befinden sich seit der Corona-Pandemie im Krisenmodus

Für Unternehmen bedeutet das: Die Produktion wird zurückgeschraubt, die Einnahmen sinken und Mitarbeiter müssen entlassen werden. Das gilt natürlich nur, wenn die Krise nicht anderweitig überbrückt werden kann. Da viele Branchen jedoch schon seit der Corona-Pandemie ums eigene Überleben kämpfen, werden diese nun in besonderem Maße auf die Probe gestellt. Die meisten Unternehmensführer befürchten, dass es in diesem Jahr zu weiteren Krisen und Schwierigkeiten kommen könnte.

Tipps und Tricks, mit denen Sie sich vor der nächsten Krise schützen können

Weil die meisten Experten in naher Zukunft weitere Nachteile befürchten, lohnt es sich, den einen oder anderen Tipp zum Schutz gegen künftige Krisen zu beachten. Ob Sie dabei privat oder als Unternehmen handeln, spielt keine Rolle: Nur mit vorbeugenden Maßnahmen können Sie größere Schäden im Krisenfall vermeiden und sich besser schützen. In der Regel wird es empfohlen, diese Tipps künftig zu beachten:

  • Diversifizieren Sie Ihre Anlagen: Setzen Sie nie alles auf eine Karte, wenn Sie Ihre Ersparnisse investieren. Das bedeutet: Streuen Sie Ihre Risiken, indem Sie in mehrere, vielversprechende Anlagen investieren. Ob Sie auf Aktien setzen, Rohstoffe als Anlage oder gar Immobilien nutzen – gehen Sie am besten vielseitig vor.
  • Kennen Sie sich aus: Bringen Sie sich mehr Finanzwissen bei, um eine persönliche Strategie für den Krisenfall zu entwickeln und Ihre Anlagen künftig noch besser unterzubringen. Finden Sie heraus, welche Rücklagen Sie für den Krisenfall benötigen und wie Sie diese schnellstmöglich erzielen können, um finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit zu erlangen.
  • Investieren Sie Ersparnisse sinnvoll: Stellen Sie sich vor, welche Investitionen Sie gerne für den Krisenfall tätigen wollen. Wollen Sie in mehrere Immobilien investieren, da Wohnraum immer benötigt wird? Oder möchten Sie sich selbst versorgen können, wenn der Krisenfall eintritt? Handeln Sie dann entsprechend Ihrer Ziele.
  • Nutzen Sie Krisen aus: Viele Experten sehen eine wirtschaftliche oder finanzielle Krise auch als Möglichkeit an, günstig an Aktien heranzukommen. Stabilisiert sich die Wirtschaft dann wieder, haben Sie im Regelfall schnell Gewinne gemacht. Auch hierzu können Sie also Ihre Rücklagen bereithalten. Doch Achtung: Aktien sind immer auch an ein gewisses Risiko gebunden, zu dem Sie sich vorher ein besseres Bild machen sollten.
  • Machen Sie sich unabhängiger: Privat schadet es nicht, sich ein wenig unabhängiger zu machen. Setzen Sie beispielsweise auf Dinge, mit denen Sie sich und Ihre Familie selbst versorgen können, wenn der Notfall eintritt. Alternative Heizsysteme sind aufgrund der Klimakrise im Kommen, aber auch Möglichkeiten, Nahrungsmittel selbst zu erzeugen.

Zusammenfassung

Die Finanzkrise 2023 hat uns gezeigt, dass die Bankensysteme trotz der strengen Regulierungen nicht so sicher sind, wie wir in den letzten 15 Jahren geglaubt haben. Doch nicht nur das: Durch die Corona-Pandemie, Inflation und Energiekrise wurde unser Bewusstsein dafür verschärft, wie schnell unsere Wirtschaft ins Schwanken gerät – und welche Folgen dadurch privat auf uns zukommen, aber auch auf Unternehmen. Sieht man sich die Meinung von Geschäftsführern und Experten an, werden sich die Krisen in der Zukunft weiter häufen – allein schon wegen der kommenden Klimaprobleme. Dementsprechend wichtig ist es, privat und geschäftlich auf den Krisenfall vorbereitet zu sein. Mit Hilfe von Ersparnissen und cleveren Investitionen können Sie finanzielle Stabilität erreichen, die Ihnen dabei hilft, künftige Krisen zumindest eine Zeit lang zu überbrücken.

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