Bundesliga: Dynamo Dresden unterliegt 1. FC Nürnberg mit 2-1

Um den Anschluss nicht zu verlieren, musste Dynamo beim FC Nürnberg zumindest einen Punkt erspielen. Dass dies auswärts eine machbare Aufgabe im Süden sein kann, bewiesen bereits Teams wie Arminia Bielefeld, St. Pauli oder Union Berlin. Auch die Buchmacher sahen einen Punktgewinn und quotierten die Heimmannschaft mit einer 1.83 – das ist ein sehr hoher Wert. Für ein Unentschieden und einen Auswärtssieg wurde fast das Vierfache des Einsatzes angeboten, wodurch sich eine Wette auf Dynamo oder ein Unentschieden sehr lohnenswert anhörten.

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Der Spielverlauf – Ein Match auf Augenhöhe

Vor 33.600 Zuschauern begann die Partie mit Tempo und Dynamo Dresden konnte sich einige Chancen herausarbeiten, nachdem man bereits in der 7. Minute in Rückstand geraten war. Sehr früh konnten die Hausherren die Abwehr brechen und durch Ishak mit 1 : 0 in Führung gehen. Dabei spielte Dresden wie eine Heimmannschaft auf und erarbeitete sich zahlreiche Chancen auf den Ausgleich. Die beste bot sich dabei in der 29. Minute, als Phillip Heise eine Traumflanke zu Lambertz spielte, der jedoch nur den rechten Pfosten traf.

Gegen Ende der ersten Hälfte drehte dann der 1. FC Nürnberg noch einmal auf und Marvin Schwäbe musste Dynamo ein um das andere Mal im Spiel halten.

In der zweiten Hälfte dominierte weiterhin das Auswärtsteam

Nach dem Seitenwechsel war es wieder Dynamo, das sich durch sehr gute Spielzüge Chancen erarbeitete. Lediglich das Quäntchen Glück fehlte zum Ausgleich, während sich die Hausherren größtenteils zurückhielten und bis auf einige wenige Konter nichts taten. Durch einen Elfmeterpfiff von Robert Kempter kam die SGD in der 69. Minute endlich zum  verdienten 1 : 1 durch Peniel Mlapa. Nach dem Ausgleich spürten die Gäste, dass auch drei Punkte möglich sind und zogen das Tempo noch einmal an. In der 82. Minute jedoch unterlief Haris Duljevic ein Fehlpass im Mittelfeld, welcher anschließend zum 2  : 1 für den FC Nürnberg führte. Cedric Teuchert ließ dem SGD Keeper Schwäbe beim Eins gegen Eins keine Chance und vollstreckte eiskalt.

Es sollte noch schlimmer kommen für Dynamo Dresden

Nach dem Schock über das 2 : 1 verlor zu allem Überfluss der Defensivspieler Heise die Nerven und durfte nach einem groben Foulspiel vorzeitig duschen gehen. In der Nachspielzeit erhielt der Verteidiger glatt Rot und ist nun für drei Spiele gesperrt.

Durch die Niederlage verliert die SGD den Anschluss nach oben und befindet sich aktuell auf dem zwölften Platz. Nürnberg hingegen setzt den Aufwärtstrend fort und befindet sich mit 22 Punkten aus 11 Matches auf dem dritten Platz der 2. Bundesliga wieder.

Stimmen zum Spiel

Uwe Neuhaus erkannte nach dem Spiel richtig, dass es sich für Dynamo um ein verdammt bitteres Spiel handelte und man in Nürnberg mehr als einen Punkt hätte mitnehmen können. In der Pause habe sich das Team vorgenommen, das Spiel noch einmal drehen zu wollen, was auch lange Zeit sehr gut gelang. Im Endeffekt fasste der SGD Trainer zusammen, dass das Team einfach zu viel wollte und durch einen ärgerlichen Fehler erneut in Rückstand geriet. Die rote Karte bezeichnete der Coach dabei als unnötig wie ärgerlich.

Nürnbergs Michael Köllner sprach vom „erwartet schweren Spiel“ und war stolz auf die Chancenausbeute seines Teams. „Dadurch das Dynamo zwei Tage länger freihatte, war es für uns zeitweise sehr schwer mitzuhalten.“ Umso mehr erfülle es ihn mit Stolz, dass die Offensive weiterhin trifft und das Spiel entschlossen entschieden wurde.

Uwe Neuhaus muss die Defensive umbauen

Durch die rote Karte von Phillip Heise sieht sich der SGD Trainer nun gezwungen umzubauen. Während die Karte im DFB-Pokal keine Auswirkung hat, muss in der Liga umgebaut werden. Neben der Sperre fehlt aktuell auch der Kapitän Marco Hartmann aufgrund eines Faserrisses im linken Gesäßmuskel.

Uwe Neuhaus stellte dabei mit Dynamo einen neuen Vereinsrekord auf, da es die erste rote Karte unter dem aktuellen Trainer war und die SGD damit 82 Spiele ohne Platzverweis auskam. Den letzten Platzverweis musste Neuhaus im Drittliga Spiel gegen Werder Bremen am 29. August 2015 eine Gelb-Rote Karte hinnehmen.

Wie geht es weiter für Dynamo?

Bereits am 25.10 geht es im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg weiter, während sich am 29.10 das Team der Eintracht aus Braunschweig in der Liga stellen muss. Dabei ist die SGD in Freiburg selbstverständlich der Außenseiter, während die Fans von Dynamo gegen Braunschweig einen Sieg erwarten. Dies wäre vor allem wichtig, um nicht noch weiter nach unten zu rutschen und bedrohlich nah an die Abstiegsplätze zu kommen.

Die darauffolgende Woche wird auswärts in Kiel bestritten. Dabei ist Holstein Kiel aktuell eines der erfolgreichsten Teams der Liga und steht berechtigterweise auf dem zweiten Platz hinter Düsseldorf. Es wird wie in Nürnberg eines der sehr harten Auswärtsspiele für die SGD und mit einem Punktgewinn könnte man in der aktuellen Verfassung sehr gut leben.