Dynamo versteigerte die Trikots der FARE-Aktionswoche

Eine tolle Aktion nach der FARE Woche sorgte für zahlreiche Gebote. So trugen die Spieler im Spiel gegen Fortuna Köln ein Sondertrikot mit der Aufschrift „Love Dynamo – Hate Racism“. Im Anschluss an dieses Match wurden die Trikots bis zum 24.10 auf der Vereinseigenen Homepage angeboten. Die Erlöse gingen anschließend an Malwina e.V. und 1953international.

Auch zahlreiche Buchmacher griffen auf die FARE-Aktionswoche zurück und spendeten einen Anteil der Einsätze, die auf das Spiel Dynamo Dresden gegen Fortuna Köln gesetzt worden. So halfen auch Tipper, die ohne eine Einzahlung eine Wette abgaben mit. Dabei bieten immer mehr Sportwetten-Portale eine Wette ohne Einzahlung an (Quelle).

Doch zurück zum guten Zweck. Insgesamt wurden fünf Trikots der Dynamo Spieler verkauft und ein Erlös von 2.365,07 Euro kam alleine aus dieser Aktion zusammen.

Seit 2011 nimmt die SGD an der FARE-Aktionswoche teil

Zum siebten Mal infolge trugen die Profis ein Sondertrikot, welches für den Kampf gegen Rassismus steht. So kamen seit 2011 durch Auktionen der Sondertrikot bereits 13.740 Euro zusammen, die an wohltätige Organisationen gingen. Weitere 3.000 Euro steuerte der Fanshop im Jahre 2013 bei und somit kommt die SGD auf einen Erlös von 17.000 Euro, die Aktionen und Projekten für Menschlichkeit und Respekt unterstützt.

Auch in diesem Jahr kamen fünf Spielertrikots, die während des Matches getragen wurden, unter den Hammer. Die Trikots von Niklas Kreuzer (Nr. 7), Haris Duljevic (Nr. 11), Peniel Mlapa (Nr. 14), Marvin Schwäbe (Nr. 25) und Niklas Hauptmann (Nr. 36) wurden den Fans und Unterstützern auf der Homepage der SGD angeboten, wobei man das Gebot per Mail einreichen musste. Auf Wunsch gab es auch eine Unterschrift gratis obendrauf!

Was ist die FARE-Aktionswoche?

Während das Thema Rassismus bereits dauerhaft im Fußball präsent ist, wird in der FARE-Woche noch einmal besonders darauf hingewiesen, dass jeder Mensch die gleichen Rechte hat und respektiert werden muss.

FARE steht dabei für Football Against Racism in Europe. Seit 1999 existiert das Netzwerk bereits und setzt sich für Menschenrechte ein. So wurde 2017 ein neuer Meilenstein erreicht und insgesamt standen über 2.000 Aktionen in 50 verschiedenen Ländern an, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Das Ziel in diesem Jahre war die Teilnahme von über 100.000 Mensc

Malwina e.V. und 1953international

Die Erlöse gingen, wie bereits erwähnt, an den Malwina e.V. iund 1953international. Der Malwina e.V. wird vielen Dresdnern etwas sagen. Der eingetragene Verein ist im sozialraumorientierten Bereich der Arbeit für Kinder, Jugendliche, Familien und sozial benachteiligten Personen tätig. Vorwiegend agiert der Verein dabei im Stadtteil Neustadt und engagiert sich zudem auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

1953international setzt sich seit 2006 stark gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Stadien ein. Die Organisation gibt dabei den diesjährigen Slogan „Hate Racism – Love Dynamo“ vor und wird den Erlös für Jugend- und Anti-Rassismus-Arbeit verwenden.

UEFA und viele andere Teams unterstützen Aktionswoche

Um die größtmögliche Aufmerksamkeit für solch ein Event zu erhalten, schaltete sich auch die UEFA ein. Viele von Ihnen werden die Video-Botschaft bereits des Öfteren gesehen haben. Dabei werden die verschiedensten Gesichter von Profis eingeblendet, die allesamt gegen den Rassismus kämpfen. Viele Spielführer tragen die Binde mit der Aufschrift „No to Racism“ und unterstützen dadurch die Aktionswoche. Auch in Stadien wird das Werbevideo häufig ausgestrahlt und sorgt so für ein breites Publikum.

Nicht nur die SGD unterstützt diese Woche tatkräftig. Zahlreiche europäische Vereine drehten sogar selbst Anti-Rassismus-Videos mit ihren eigenen Profis. Hierzu zählt der Celtic FC, Valencia CF und NK Dinamo Zagreb. Aber auch in Deutschland gingen einige Teams mit einem guten Beispiel voran und unterstützten dabei verschiedene Kampagnen. Fortuna Düsseldorf 1895 und der MSV Duisburg warben ebenfalls für den guten Zweck und konnten zahlreiche Einnahmen aus Aktionen an Vereine spenden.

Österreich wird zum Beispiel für andere Länder

Auch wenn die Wahlen in Österreich nicht gerade darauf hindeuten, dass sich das Land einig ist und gegen den Rassismus steht, werben vor allem Fußballer und Vereine gegen die Diskriminierung von Menschen.

So kam es beim Spiel in der 2. Klasse zwischen FC Sans Papiers gegen Wacker Innsbruck zu einer starken Aktion der Fans. Ein Banner mit der Aufschrift „Fußball gegen Rassismus“ wurde von den Spielern eingetragen, woraufhin das Publikum eine großartige Stimmung zeigte. Auch die Frauenfußballerinnen in Österreich konnten durch zahlreiche Aktionen auf die FARE-Woche aufmerksam machen.

Das Oberhaus des österreichischen Fußballs konnte ebenfalls aufmerksam machen und selbst der Sponsor Tipico warb auf seiner Homepage für den Kampf gegen Rassismus.

KFC Uerdingen verkauft Trikots der Aktionswoche

Im Rahmen der FARE-Wochen vom 5. bis 19.10 trugen die Spieler des KFC ebenfalls Trikots die mit einer besonderen Aufschrift versehrt waren. Wie auch der Dresdner Club werden die Trikots der Profis aktuell auf den Supporter-Homepages verkauft und anschließend gesammelt an die Jugendabteilung des KFC übergeben.

Die Gruppierung „Ultras Krefeld“ unterstützte an diesen Spieltagen ebenfalls die FARE-Woche. So übernahmen die Ultras den Fantalk unter der Südtribüne mit dem KFC-Profi Charles Takyi.