Frauenkirche Dresden vom Rathausturm

Reise-Tipp: Dresden bietet für jeden Gast etwas Besonderes

Dresden ist bekannt für klassisches Sightseeing. Das vielfältige Erbe der Stadt an der Elbe wird kultiviert, angepriesen, instand gehalten und von Touristen fleißig frequentiert. Allen voran die Frauenkirche auf dem historischen Neumarkt als altes und neues Wahrzeichen, das mit seiner atemberaubenden Architektur das Stadtbild prägt. Das Residenzschloss aus der Renaissance, welches als Museum für verschiedene Ausstellungen dient. Die Semperoper, die als eines der schönsten Opernhäuser weltweit gilt. Der Zwinger aus der spätbarocken Zeit, ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Der Zwinger und das Albertinum bieten weltberühmte Sammlungen zur Besichtigung an. Die Brühlsche Terrasse am Elbufer, auch “Balkon Europas” genannt, lädt zur Entspannung mit Blick auf die Elbe und die Neustadt ein. Auf der Bank sitzend kann der Besucher die Landschaft und die monumentalen Gebäude auf sich wirken lassen. Kunstakademie, Festung, goldener Reiter, das Blaue Wunder und mehr. Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten entführen in eine Reise durch die Lebenswelten der geschichtsträchtigen Vergangenheit der Stadt.

Kunst und Kultur gehören in Dresden immer dazu. Ob Theater, Oper, Kabarett, Musik, Ausstellungen, oder Märkte… Die Veranstaltungssaison der Stadt dauert 365 Tage im Jahr. Seit Jahrhunderten wird eine vielfältige Feierkultur gepflegt, glanzvolle Feste feiern hat hier Tradition. Große Kulturfestivals wie die Dresdner Musikfestspiele, das Dixieland Festival und das Filmfest Dresden haben bereits international einen Namen und sind sehr gut besucht. Abgesehen davon bieten aber auch zahlreiche Straßenfeste und Open-Air-Veranstaltungen einen Grund zum Tanzen und Feiern. Komplette Stadtteile laden den ganzen Sommer über zur Party ein. Im Herbst locken viele Weinfeste entlang der Elbe. Im Winter haben der Striezelmarkt sowie andere Weihnachtsmärkte Tradition. Essen und Trinken und das entsprechende  Nachtleben gehören eben auch kultiviert.

Wie in den meisten großen Städten Europas locken zahlreiche Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken die Gourmets und Nachtschwärmer an. Ein interessanter Aspekt im Vergleich mit anderen Städten: Es gibt kaum Casinos. Ein Einziges sticht wirklich hervor, nämlich die Spielbank Dresden in der Prager Straße, ein sehr moderner Bau inmitten der Altstadt. Jeder Raum ist thematisch anders ausgestattet und eingerichtet. Da Dresden eine Stadt des Dixielands und des Jazz ist, wurde New Orleans als Stilvorgabe ausgewählt. Die Gestaltung nach der bunten Art der amerikanischen Südstaaten sorgt für ein besonderes Flair. Was außerdem gleich auffällt: Es gibt keine Spieltische. Es wird nur an Automaten gezockt. Man kann in Dresden also nicht von einer regelrechten Spielkultur sprechen. Allerdings sind sogenannte home games unter Freunden eher die Norm als der Casino Besuch. Trotzdem ist die Bar gut besucht, denn der gepflegte Drink im besonderen Ambiente hat durchaus Tradition.

Generell bietet Dresden ein sehr internationales Angebot von kulinarischen Spezialitäten. Vom kanadischen Steakhaus, über australische Leckereien oder französischer Haute Cuisine bis zu traditionellen Wirtshäusern und Biergärten gibt es etwas für jeden Geschmack. Vor allem die Münzgasse, vielleicht die älteste Flaniermeile Dresdens, überzeugt mit ihrem einzigartigen Flair. Restaurants, Bistros, Cafés, Kneipen, Terrassen, Tanzbars, Cocktailbars und Bierschenken reihen sich nahtlos aneinander und so bildet diese Straße geradezu ein Synonym der sächsischen Gastfreundschaft.

Alles in allem empfängt Dresden seine Besucher also mit einer umwerfenden Vielfalt an Möglichkeiten.