Unternehmen zeigen sich hilfsbereit in der Corona-Krise

Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nahezu überall zu beobachten. Unser Alltag hat sich verändert, die Menschen müssen zuhause bleiben und auch beim Kaufverhalten und der Nachfrage nach bestimmten Produkten sind Veränderungen festzustellen. Unternehmen gehen derzeit mit der Corona-Krise unterschiedlich um. Viele engagieren sich und stellen ihren Betrieb und die damit verbundene Organisation aufgrund der Veränderungen um. Sie passen sich der aktuellen Situation an und stellen nun auch Produkte her, die mehr gebraucht sind denn je.

Von Haute-Couture zu Atemschutzmasken

Viele Unternehmen befinden sich aufgrund der derzeitigen Situation in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Sie beschäftigen sich daher immer mehr mit der Thematik, andere Produkte oder Dienstleistungen als noch vor der Krise anzubieten. Und da die Gesundheit der Menschen die höchste Priorität darstellt, zeigen sich auch immer mehr Firmen hilfsbereit. So entschieden sich in dieser Zeit viele Unternehmen für die Produktion von medizinisch notwendigen Hilfsmitteln.

Der Modekonzern Prada zum Beispiel zeigt großes Engagement und unterstützt vor allem medizinisches Personal in dieser extrem schwierigen Situation. So produziert der Luxusbrand anstatt seiner modischen Prada Schuhe und der berühmten Haute-Couture-Kleidung nun Arztmäntel und Atemschutzmasken. In seiner Fabrik in der Region Umbrien, in der Nähe von Perugia, sollen im Zeitraum vom 18. März bis 6. April insgesamt 80.000 Mäntel und 110.000 Atemschutzmasken für die Sanitärer der Region Toskana hergestellt werden.

Kosmetikunternehmen und die aktuelle Corona-Krise

Die Hersteller, die sonst gewöhnlich Parfums, Cremes oder Kosmetik produzieren haben sich nun in der Zeit der aktuellen Krise gänzlich umorientiert und leisten somit einen großen Beitrag. Da vor allem Desinfektionsmittel schon zu Beginn der Krise nahezu überall ausverkauft war, wird dies dringend benötigt.

Zu den Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten, gehört beispielsweise auch der bekannte Kosmetikkonzern Beiersdorf. So spendete dieser der Hamburger Feuerwehr, sowie dem Universitätsklinikum 6.000 Liter Desinfektionsmittel und möchte in den nächsten Wochen noch viele weitere Tausend Liter spenden. Das Unternehmen produziert nun Desinfektionsmittel statt Kosmetik. Und das in Hamburg, aber auch in Waldheim, also im Beiersdorf Werk das von Schließung bedroht war.

Ein anderes Beispiel stellt der Luxuskonzern LVMH dar, der anstatt Parfum nun Desinfektionsmittel produziert. Für dieses Vorhaben sollen Fabriken umorganisiert und produzierte Güter schließlich für Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern bereitgestellt werden.

Angebote der Technikunternehmen in der aktuellen Lage

Da die Menschen ihre sozialen Kontakte momentan fast nur durch das Internet oder Telefon pflegen können, haben nun auch einige Mobilfunkanbieter sowie Technikunternehmen zahlreiche Angebote vorgestellt. So zum Beispiel schenkt die Telekom ihren Kunden 10 Gigabyte ihnen zu ermöglichen, dass diese auch in der aktuellen Krise mit Familie und Freunden problemlos in Kontakt bleiben können.
Auch Entwickler zahlreicher Online-Spiele bieten kostenlose Angebote für Kinder und Erwachsene. Im Internet muss aber nicht nur gespielt werden. Ein weitreichendes gratis Onlineangebot gibt es momentan auch im Bereich Filme und Kurse. Vor allem Online-Spiele und Filme bieten die Möglichkeit, seinen Alltag zuhause etwas abwechslungsreicher zu gestalten und man hat sogar die Möglichkeit Spiele auch mit
Freunden zu spielen und sich somit weniger einsam zu fühlen.

Es wird deutlich, dass Unternehmen in der aktuellen Zeit nun auf verschiedenste Art und Weise helfen wollen und für dieses Vorhaben oft besondere Maßnahmen ergreifen. Sie überarbeiten ihr Geschäftsmodell oft sehr vielseitig und engagieren sich mit viel Empathie.