Wohn-Ratgeber: Wie man seine Zimmer in eine Privatgalerie verwandelt

Die Zeit der kahlen Wände sollte eigentlich der Vergangenheit angehören. Denn der Pandemie-Lockdown hat uns allen sicher gezeigt, wie wichtig ein wohnliches Zuhause ist. Wenn Fenster die Augen eines Hauses sind, dann gehören die Wände sicherlich zur Seele einer Wohnung. Doch, wie schaffen wir eine wohnliche Atmosphäre in der wir uns wohl fühlen. Natürlich über die Einrichtung, die Wahl der Farben, der Beleuchtung und über die Wände. Der eine mag gern Tapeten mit interessanten Mustern, der andere liebt Bilder. In beiden Fällen wird man bei Photowall fündig. Wir sollten schließlich nicht nur unseren Balkon gestalten und die Wohnung darüber vergessen.

Gerade eine Wand mit vielen Fotos oder Bildern zu gestalten macht Spaß und verändert den Raumeindruck nachhaltig. Mit einer Bildwand können wir eine spannende Geschichte erzählen, auf unsere Hobbies und Leidenschaft schauen oder unsere liebsten Menschen immer im Auge haben. Oder, wir entscheiden uns für Kunst und interessante Fotos. Das ist wie alles im Leben Geschmackssache. Zwei Dinge, wenn wir Bilder hängen, sind immer wichtig,. Das wichtigste ist, unser persönlicher Geschmack ist entscheidend. Zweitens sollten wir, bevor wir Bilder anfertigen lassen und hängen, uns ein genaues Thema überlegen und nicht wahllos Motive auswählen.

Ein häufiger und leicht vermeidbarer Fehler ist immer zu viel auf einmal zu wollen: Zu viele Themen und Motive, zu viele Bilder, die sich dann gegenseitig ‚erschlagen‘. Deshalb beschränken Sie sich und konzentrieren Sie sich auf ein Thema. Vor allem lassen Sie sich Zeit bei der Motivwahl.

Bilder richtig hängen

Es gibt ganz einfache Regeln um Bilder wirkungsvoll zu hängen. Das macht es auch Anfängern und Unerfahrenen leicht, eine optimale Wirkung zu erzielen und ist ganz einfach.

Regel Nummer Eins

In Ihrer Wohnung hängen Sie die Bilder für sich selbst auf. Deshalb ist Ihr ganz persönlicher Geschmack entscheidend.

Regel Nummer Zwei

Schaffen Sie Bildschwerpunkte. Bilder die ihnen wichtig sind, können größer sein. Oder befinden sich im Zentrum der Wand. Andere Bilder könnne gern etwas kleiner ausfallen. Einrichtungsprofis raten zu originellen Bildern. Also nicht Motive, die man schon x-fach gesehen hat. Es lohnt sich in den Katalogen intensiv zu suchen und nicht gleich das erstbeste Bild auszuwählen. Das Problem haben Sie nicht mit eigenen Bildern. Aber auch hier ist es ratsam einmal eine andere Perspektive als die übliche zu hängen. Sie werden sehen, Ihre häusliche Galerie wird gleich viel interessanter, sehenswerter und origineller.

Regel Nummer Drei

Der Einfluss von Rahmen auf die Bildwirkung wird oft unterschätzt. Deshalb überlegen Sie genau, welche Art von Rahmen passend ist. Dabei sollten Rahmen und Motiv zu einander passen. Ein teurer Rahmen ist deshalb nicht unbedingt besser.

Regel Nummer Vier

Wenn es an die Hängung der Bilder geht: Bevor Sie die Bilder endgültig hängen, sollten Sie verschiedene Anordnungen ausprobieren. Bilder hängen braucht schon etwas Zeit, aber diese ist gut investiert. Die Wirkung ist besser.

Regel Nummer Fünf

Seien Sie mutig und probieren Sie einfach einmal etwas aus. Starten Sie Ihre ganz persönliche Galerie mit Ihrem Lieblingsbild als Ankermotiv. Dann ordnen Sie die anderen Bilder dazu an. Achten Sie auch auf die Bildabstände. Bilder dürfen nicht zu dicht oder zu weit entfernt hängen.