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Blinksdings, Geocache, Lego-Roboter – das Juniordoktor-Programm startet

Von Januar bis Juni 2014 findet das inzwischen sechste Juniordoktor-Programm statt. Ab sofort können sich alle interessierten Schülerinnnen und Schüler der 3. bis 12. Klasse dafür anmelden. Die jüngsten Teilnehmer können in einem Workshop alternative Antriebe bauen und testen – Dampfjetboote, Wasserraketen oder Solarluftschiffe. Für die 6. bis 8. Klasse gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, den Lego-Figuren Leben einzuhauchen und einen Lego-Roboter zu bauen. In einem anderen Kurs geht es um moderne Elektronik und die Möglichkeit, mit dem Lötkolben selbst kleine blinkende Lichter zu erzeugen – Blinksdings eben.

Wir man mit einem GPS-Gerät eine Geocache findet, können die älteren Schülerinnen und Schüler lernen. Und wer es ganz schwierig mag, kann mit Professor Kantz vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme über die Möglichkeit diskutieren, das Verhalten komplexer Systeme vorherzusagen – Wetter, Wirtschaftsentwicklung oder Steueraufkommen.

Die Nachfrage in den vergangenen Jahren sei höher gewesen, als die zur Verfügung stehenden 300 Plätze. Er sei darum froh, dass in diesem Jahr auf 500 Plätze aufgestockt werden konnte, erklärte der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP). „Wir freuen uns, dass das Netzwerk neue Veranstalter, wie das Militärhistorische Museum, die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH, die Schülerlabore in Dresden: COMLABBIO, DeltaX, DLR_School_Lab TU Dresden, Erlebnisland Mathematik, Gläsernes Labor, Schülerrechenzentrum sowie das Stadtarchiv Dresden gefunden hat“, sagte Hilbert.

Nach der Online-Anmeldung beim Juniordoktor können sich die Teilnehmer ihr Programm nach Interesse und Verfügbarkeit selbst zusammenstellen. „Wer mindestens sieben Stationen besucht und die dazugehörigen Fragen richtig beantwortet hat, erhält in einer feierlichen Veranstaltung im Sommer 2014 seinen Doktorhut und den Titel Juniordoktor verliehen“, erklärt Doris Oser, Koordinatorin des Netzwerks. Insgesamt 88 Stationen können in diesem Jahr besucht werden. Neu sei „die Einteilung in drei Altersklassen, um ein individuelleres und altersgerechtes Programm bieten zu können“, ergänzte Oser.

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