Marie-Curie-Gymnasium

Finale bei Bauarbeiten am Marie-Curie-Gymnasium

Limonengrün. Auf diese Farbe haben sich Schülervertreter, Lehrer, Eltern, Architekt und Bauherren am Ende geeinigt. Im Musterklassenraum im Neubau des Marie-Curie-Gymnasiums in der Zirkusstraße stehen schon Stühle in limonengrün. Ein Teil der trennenden Glaswände hat die gleiche Farbe und das Linoleum auf dem Fußboden auch. Das ist noch sorgfältig abgedeckt, denn die letzten Arbeiten auf der Baustelle sind in vollem Gang. An den Türen kleben die Einrichtungspläne für Klassenzimmer, Chemieraum, Informatikraum oder Lehrerzimmer. Bis zum Start des neuen Schuljahres im September wird alles fertig sein, sagte heute Albrecht Herrmann, Projektleiter beim Hochbauamt Dresden.

In Spitzenzeiten haben bis zu 25 Gewerke gleichzeitig im Altbau und dem modernen Neubau gearbeitet.Der Altbau wurde umfassend saniert. Sämtliche Haus- und Elektrotechnik ist neu. Die Sanierung des Daches erfolgte gemäß der Auflagen des Denkmalschutzes. Das alte Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1960 und gehört zu den markantesten Schulgebäuden aus DDR-Zeiten. 25 Klassenräume wurden hergerichtet. Im Neubau sind es 30. Moderne Informationstechnik, interaktive Tafeln, Fachkabinette, Fotolabor oder Sprachlabor wurden hier eingebaut. Sogar an einen schallschutztechnisch aufgewerteten Bandprobenraum ist gedacht. Vom neuen Eingangsbereich kommt man auch in den Speisesaal mit 350 Plätzen. Bis zu drei Durchgängen sind notwendig, bis die mehr als 900 geplanten Schüler gegessen haben. Kommende Woche wird der Caterer Apetito die Küche einbauen. Auf dem Fußboden muss noch das Stabparkett verlegt werden.

In der neuen Dreifelderhalle blickt man auf ein Gewirr aus weißen, blauen oder gelben Linien – gestrichelt oder durchgezogen. Das sieht schon sehr fertig aus. Kletterstangen und Seile können aus der Wand in die Halle gefahren werden, die Gestelle mit den Basketballkörben sind hochgefahren, ebenso wie die mobilen Trennwände zwischen den drei Spielfeldern. Auf der Tribüne gibt es 60 Zuschauer-Sitzplätze. Vor der Halle befindet sich die 100-Meter-Bahn. An deren Ende sieht man einen großen Sandhaufen – das wird die Sprunggrube. Platz für eine 400-Meter-Runde war nicht, sagt Architekt Frank Kunkler.

Die 771 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums lernen seit vergangenem Jahr im Ausweichstandort am Leutewitzer Ring. Aufmerksam haben sie die Bauarbeiten verfolgt, die Schülervertreter waren an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Auch am Limonengrün. Grün, so sagen die Experten, ist die Farbe der Mitte. Neutral vermittelnd zwischen allen Extremen. Es wirkt beruhigend ohne zu ermüden. Eine ideale Schulfarbe.

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