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Lange Nacht der Wissenschaften – 30.000 Neugierige bei 669 Veranstaltungen

Mehr als 30.000 Besucher besuchten trotz des WM-Viertelfinalspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in sechs Hochschulen und 38 außeruniversitären Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahen Unternehmen die Angebote der Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden. Viele Einrichtungen hatten sich auf die Fußballfans eingestellt und boten die Möglichkeit, das Fußballspiel live zu verfolgen, bevor die Experimentalshows, Führungen und Vorträge begannen.

Zahlen und Fakten:

  • 30.000 Besucher
  • 669 Veranstaltungen (2013: 622)
  • 95 Orte
  • 125 Einzelveranstalter
  • 250 Veranstaltungen für Familien und Kinder

 

Labore, Hörsäle und Archive hatten gestern ab 18 Uhr für die Besucher geöffnet. „Der Projektstart ‚Elektromobilität in Dresden’ verdeutlicht ebenso wie die Innovation der MultiTraction-Technologie die Präsenz und die Fortführung von Hochleistungstechnologie und Spitzenforschung im Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Dresden. Und der Science Slam in den Technischen Sammlungen zeigt, dass sich Dresden auch künstlerisch kreativ mit Wissenschaft auseinandersetzt“,  erklärte Dirk Hilbert (FDP), Erster Bürgermeister der Stadt. Hilbert war auf einer Sondertour zusammen mit Institutsleitern und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ims Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, an der Fakultät Informatik der TU Dresden und in den Technischen Sammlungen. „In jedem Dresdner steckt ein kleiner technikaffiner Ingenieur, der heute mitgemacht und sich schlau gemacht hat. Ob er durchgemacht hat, weiß ich natürlich nicht“, sagte Hilbert weiter.

Lange Nacht der Wissenschaften Revobotik

Revobotik-Gründer Michael Döring und sein Team zeigten ihren umlaufend angetriebenen Deltaroboter im Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen. Foto: W. Schenk

Nach dem großen Interesse im Vorjahr gab es auch im Dresdner Norden wieder ein umfassendes Angebot. An vier Stationen in Hellerau, Klotzsche und Wilschdorf luden zehn namhafte Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit 50 Veranstaltungen zum Besuch ein. In Klotzsche fand sich das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) mit den Industriepartnern GLOBALFOUNDRIES, Infineon Technologies Dresden GmbH und VON ARDENNE GmbH zum Campus Mikro Nano Nord zusammen. Ergänzt wurde das Angebot im Dresdner Norden durch das Programm der X-FAB Dresden GmbH & Co. KG und des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Microintegration IZM-ASSID. Neu im Norden als Veranstalter waren die Trans-Media-Akademie Hellerau, das Landesamt für Archäologie, die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen und das Pilotprojekt „FAST – Framing Art, Science & Technologie“. „Wir waren positiv überrascht von unserer ersten Teilnahme an der LNdW im Dresdner Norden. Unsere Wissenschaftler waren von den vielen intensiven Gesprächen begeistert. Es kamen auch viele Familien mit ihren Kindern vorbei und allen hat es sichtlich Spaß gemacht.“ freut sich Dr. Florian Innerhofer vom Landesamt für Archäologie über die Besucherressonanz an der gemeinsamen Station mit den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen.

Als weitere neue Veranstalter im gesamten Dresdner Stadtgebiet konnte die 12. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften die SRH-Hotel-Akademie, die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe GmbH und den Botanischen Garten Dresden begrüßen. „Gerade weil es unsere erste Teilnahme an der Langen Nacht war, hat uns die Begeisterung der Gäste für die Hotellerie als Wissenschaftsthema und ihr Interesse, hinter die Kulissen zu schauen sehr gefreut.“ resümiert Gesine Kelling von der SRH Hotel-Akademie Dresden.

Die 13. Auflage der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften wird am 3. Juli 2015 von 18 bis 1 Uhr stattfinden.

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