Geburtenrekord

Uniklinikum Dresden: 240 Babys im August geboren – schon 77 Zwillingspärchen

240 Babys sind im August im Uniklinikum Dresden auf die Welt gekommen. Damit wurde die absolute Rekordmarke aus dem Juli 2010 mit 241 Neugeborenen nur denkbar knapp verfehlt. Als letzte August-Babys wurden die Zwillinge Elli und Selma geboren. Elli wog 2840 Gramm und maß 49 Zentimeter, ihrer Schwester war mit 2075 Gramm und 45 Zentimetern etwas zierlicher. Luisa Kirsten und Sven Biastoch  sind die Eltern des 77. Zwillingspärchens in diesem Jahr.

Juli und August sind traditionell die arbeitsreichsten Monate in der Geburtshilfe. Doch erst seit 2011 liegt die Zahl der in den Sommermonaten im Uniklinikum geborenen Kinder permanent über der 200-er Marke. Im Vergleich zum August 2013 stieg die Neugeborenenzahl in diesem Jahr um gut 13 Prozent. Bis Ende des vergangenen Monats registrierte die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1.685 Neugeborene – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von acht Prozent.

Dazu beigetragen haben auch die Mehrlingsgeburten. So erblickten 2014 bereits vier Drillinge und zehn Zwillingspärchen das Licht der Welt. Bei den Drillingen ist damit bereits die Zahl des Vorjahres erreicht und auch die insgesamt 77 Zwillingspärchen, die bis Ende August im Klinikum geboren wurden, übertreffen die Vorjahreszahl mit 63 Geschwisterpaaren deutlich. „Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Geburtshilfe und Neonatologie stellen die weiter gestiegenen Zahlen eine große Herausforderung dar, die sie mit herausragendem Engagement täglich meistern“, lobte Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, den Einsatz der Beschäftigten.

Als eines der ersten Zentren weltweit hat die Klinik das Angebot einer umfassenden Ultraschalluntersuchung in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche etabliert, die sich nicht nur an den ohnehin seltenen Chromosomenstörungen orientiert. Vielmehr kümmern sich die Ärzte um die bisher nicht berücksichtigten Hauptursachen, durch die Schwangere und Kinder erkranken oder sogar sterben können. Dies sind zum Beispiel Frühgeburten, Schwangerschaftsvergiftungen und Fehlgeburten. Die Zahl der Schwangeren, die dieses Untersuchungsangebot der Klinik wahrnehmen, hat sich in den letzten Jahren auf mehr als 1.000 pro Jahr etwa versiebenfacht.

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