Dresdner Philarmonie spielt Benjamin Britten im Albertinum

Keine Teestunde im Albertinum, dafür eine musikalische Reise zur größten Insel Europas: Im Mittelpunkt des Konzertes der Dresdner Philarmonie am 27. und 28. September 2014 im Albertinum steht eine Nocturne des englischen Komponisten Benjamin Britten. Solist Ian Bostridge sagt zu dem Programm: „Entweder man mag seine Musik, oder man mag sie nicht. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass er nicht so sehr zum Mainstream des Repertoires gehört.“

Bostridge jedenfalls pflegt laut Auskunft der Dresdner Philarmonie eine geradezu üppige Britten-Diskographie, unter anderem mit einem Lied-Album zum hundertsten Geburtstag des Komponisten. „Sein Leben war sehr bunt und facettenreich. Das spiegelt sich auch in seiner Musik. Sie lässt sich schwer fassen und einordnen. Es sind, wie Leonard Bernstein es einmal ausdrückte, viele Zahnrädchen, die bei Britten ineinander greifen und sein gesamtes Œuvre, von außen betrachtet, dunkel und geheimnisvoll erscheinen lassen.“, so der Tenor. Dirigiert werden die Abende von Michael Francis, der auf eine erfolgreiche Saison als Chefdirigent und künstlerischer Berater des Norrköping Symphony Orchestra zurückblicken kann. Dabei bleiben die Briten im Konzert unter sich: Eingestimmt wird mit Edward Elgars Konzertouvertüre »In the South« (Alasio) und den Abschluss bildet Ralph Vaughan Williams’ 6. Sinfonie in e-Moll.

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