Menschenkette

13. Februar in Dresden: Bundespräsident Gauck reiht sich in Menschenkette ein

Im Gedenken an die Zerstörung der Stadt Dresden im Zweiten Weltkrieg ist die Menschenkette seit Jahren das sichtbarste Zeichen. Um 18 Uhr fassten sich zum 70. Jahrestag erneut Tausende Menschen an den Händen und bildeten ein menschliches Band um Dresdens Altstadt. Auf den Brühlschen Terrassen hatten sich viele der offiziellen Gäste in die Menschenkette eingereiht.

Die rechte Hand von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hielt der Herzog von Kent, die linke Hand Bundespräsident Joachim Gauck. Still verharrten sie zusammen mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) und Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen), während die Kirchenglocken läuteten.

Auch am anderen Elbufer konnten sie die Menschenkette sehen. Auf der Elbe vor der Augustusbrücke hatten sogar Kanusportler mit Lichtern die Kette über das Wasser geleitet. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden und Anmelder der Meschenkette, zeigte sich beeindruckt, dass es auch in diesem Jahr gelungen war, die Kette um die Altstadt zu schließen. „Das ist ein so wichtiges und herausragendes Symbol“, sagte er. „Das sollten wir auch im nächsten Jahr wieder zeigen“, meinte er und verwies darauf, dass das nur mit der nötigen Unterstützung der AG 13. Februar möglich sein wird.

Die AG 13. Februar hatte im Vorfeld für das sichtbare Zeichen der Dresdner geworben. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Menschenkette aktiv zu beteiligen und so ein sichtbares Zeichen des stillen Gedenkens für Gewaltfreiheit, Frieden und Toleranz zu setzen“, so AG-Moderator Joachim Klose vorab.

Rund 10.000 Menschen waren nach Angaben der Stadt an der Menschenkette beteiligt. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich kurz vor 18 Uhr der Ring um die Altstadt. Während sich auf der Altstadtseite ausreichend Menschen einfanden, war es auf der Neustädter Seite stellenweise sehr knapp. Letztlich gelang es jedoch, die Menschenkette zu schließen.

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