Der Verkauf eines Grundstücks in der Dr. Friedrich-Wolf-Straße wird nicht das erste Opfer der WOBA-Pläne von Rot-Grün-Rot. Dennoch feiern die Grünen den gestern beschlossenen Verkauf als „wichtigen Schritt zu einer neuen Wohnungspolitik in Dresden“. So zumindest sieht es Thomas Löser, Sprecher für Stadtentwicklung in der grünen Stadtratsfraktion. Bevor der Finanzausschuss den Verkauf beschloss, hatte sich USD freiwillig verpflichtet, einen Teil der geplanten Wohnungen an Dresdnerinnen und Dresdner mit Wohnberechtigungsschein zu einem Preis von 7,50 Euro bis 7,80 Euro pro Quadratmeter zu vermieten. In dem beschlossenen Ergänzungsantrag heißt es, dass 23 Prozent, das sind 18 Wohnungen, zu diesem Mietpreis angeboten werden sollen.
Dies sei ein Novum für Dresden, so Löser. „Die konstruktiven Verhandlungen mit USD ermutigen uns, diesen Weg weiterzugehen und auch weiterhin mit Investoren das Gespräch zu suchen um zwischen den verschiedenen Interessen innerhalb der Stadt möglichst ausgewogen zu vermitteln“, sagte der Grünen-Politiker. Dies sein ein wichtiges Mittel, um einer sozialen Verdrängung in der Stadt entgegen zu wirken.
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