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Vergnügliches Verbrechen mit Menü – Premiere der neuen „Mafia Mia Show“

Wenn eine Show „Mafia Mia“ heißt, ist ein bisschen Krimi vorprogrammiert. Und so wundert es nicht, wenn alles mit einem Raubüberfall beginnt. Doch Stopp. Läuft da vielleicht etwas verkehrt, wenn ausgerechnet der Mafia-Boss nicht Täter, sondern Opfer ist? Im Falle der  Dinnershow „Mafia Mia – Heiße Nächte in Palermo“ ist das jedoch genau die richtige Wahl – schließlich lassen sich aus der Tatsache, dass der Padrone in seiner Heimat Palermo – er kandidierte dort bei der Wahl für das weltweite Oberhaupt aller Mafiaclans – eins über die Rübe bekam und sich partout nicht mehr an die vergangenen 30 Jahre erinnern kann, einige lustige Geschichten stricken.

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Mit dabei: Das Trio Torime. Foto: Michael Schmidt

Zuerst die: Alles muss hier, also im Erlwein-Capitol in Dresden, so sein wie in Sizilien. Das bekommen die Künstler auf der Bühne ganz gut hin und sogar das Publikum darf etwas mithelfen. Italienische Ohrwürmer und Strapatenperformance Zwar ist der Pate körperlich noch topfit, aber, um es mit seinen Leibwächtern, dem Komikerduo „Schlicht & Kümmerling“ zu sagen: „Was nützt ein fitter Topf, wenn der Deckel nen Sprung hat?“

Zur Freude aller Gäste wird das Kitten dieses Deckels mit sehr viel flotter Musik unterlegt – wer „The Firebirds“ kennt, weiß, dass es rockt. Zusammen mit den „Pearlettes“ holen sie die 50er Jahre und etliche italienische Ohrwürmer aus der Musikschublade, bringen aber auch aktuelle Hits originell arrangiert unters Publikum. Eine tolle Ohrenweide ist ihr a capella Mix.

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Zuständig für heißen Rock: Die Firebirds. Foto: Michael Schmidt

Zwischenrein gibt es immer mal wieder ein staunendes Luft-Anhalten für die Gäste – etwa bei der Strapatenperformance, also: Strapaten sind Bänder, die von der Decke hängen, des englisch-irischen Duos Gravity oder der akrobatischen Tanz-Biege- Nummer des ukrainischen Trios Torime. Absoluter artistischer Höhepunkt ist der Auftritt der beiden Brasilianer des „Dua Vesso“ – zumindest für alle, die wenigstens ein Mal im Sportunterricht die Kletterstange hochgekommen sind. Für die, die es nicht geschafft haben, sicher noch viel mehr. Mit lächelnder Leichtigkeit spazieren sich die Ausnahme-Akrobaten in die Vertikale, wo sie springen und sich drehen, fallen lassen und so weiter.

Entenkeule und Panna Cotta

Um den Abend und die Geschichte um das Mafia-Oberhaupt rund zu machen, werden kleine Filmchen eingespielt von der Reise der Künstler nach Palermo, Rom, Venedig und Pisa. Und natürlich wird zu all dem ein weihnachtliches Menü serviert: eine Apfel-Maronen- Suppe, glasierte Entenkeule und Panna Cotta. Das Dessert verspricht übrigens noch einen Aha-Moment, ganz italienisch eben. Zu erleben ist die Show noch bis zum 15. Januar.

 

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