Bauhandwerk

Leichtes Plus auf 22.993 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Dresden

Die Zahl der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Dresden ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die jetzt von der Handwerkskammer vorgelegte Statistik weist 22.993 Betriebe aus, 139 mehr als vor einem Jahr. Zum Kammerbezirk Dresden gehören neben der Landeshauptstadt die  Landkreise Meißen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen.

Mit einem Plus von 288 auf jetzt 4.884 Betriebe konnte vor allem das zulassungsfreie Handwerk Zuwachs verbuchen. Zulassungsfrei sind zum Beispiel Fliesenlegen, Parkettleger, Textilreiniger oder Instrumentenbauer. Obwohl im zulassungspflichtigen Handwerk die Betriebszahl leicht auf 14.708 zurückging, gab es in einigen Berufen deutliches Wachstum. Bei den Orthopädietechniker wuchs die Zahl der Betriebe auf jetzt 67 (+ 10 Prozent), bei Hörgeräteakustikern auf  74 (+ 7,2 Prozent) und bei den Kraftfahrzeugtechnikern auf 1.592 (+1,5 Prozent).

Die größte Anzahl an Betrieben stellen mit 7.660 die Bau- und Ausbaugewerke, gefolgt von Elektro/Metall mit 6.938, sowie Gesundheit, Körper-pflege, Reinigung mit 3.524 und den Holzhandwerken mit 2.280 Betrieben. Jeweils fast 900 Betriebe gehören zur Gruppe Nahrungsmittel und Bekleidung/Textil/Leder sowie 813 zu Glas/Papier/Keramik/Sonstige.

Aus der Stadt Dresden kommen mit 5.343 die meisten Handwerksbetriebe im Kammerbezirk. Der Landkreis Bautzen verzeichnet seit drei Jahren rückläufige Zahlen und liegt jetzt bei 4.900 Betrieben. Die höchsten Wachstumsraten kommen aus dem Landkreis Görlitz mit jetzt 4.631 Handwerksbetrieben, aber auch in den Landkreisen Meißen (3.847) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (4.272) stiegen die Betriebszahlen leicht an.

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