elaskon china

Chinesen entdecken den Werterhalt – Elaskon Sachsen bietet dafür den Korrosionschutz

Mit seinen Korrosionsschutzmittel hat der sächsische Produzent Elaskon den chinesischen Endverbrauchermarkt fest in den Blick genommen. Die ersten 15 zertifizierten Elaskon Pflegestationen sind jetzt in Shanghai in Betrieb gegangen. Partner ist das Unternehmen EZ Auto, das in seinen Niederlassungen Serviceleistungen rund um den PKW anbietet. In einer Elaskon Pflegestation werden Unterbodenschutz, Hohlraumkonservierung und weitere Pflegeleistungen für Innenraum und Karosse angeboten. Vorab wurden die Mitarbeiter durch das Elaskon-Serviceteam zur Verarbeitung und Anwendung der Produkte geschult.

elaskon Karl Schwald

Elaskon-Chef Karl Schwald widmet der Expansion nach China viel Aufmerksamkeit.

„So langsam bekommt der Werterhalt auch in China mehr Gewicht“, sagt Elaskon-Geschäftsführer Karl Schwald, der die Niederlassung in China enorm wichtig findet. „Shanghai liegt am Meer, somit ist Korrosion ein Thema. Das Auto ist ein Statussymbol und soll so lange wie möglich neu aussehen. Daher wird bei Neuwagen zunehmend in Korrosionsschutz investiert“, ergänz Schwald. Mit dem in Dresden lebenden Chinesen Haifeng Han als Verkaufsleiter China das sich das Team mit einem Muttersprachler verstärkt, der regelmäßig zwischen Dresden und China unterwegs ist.

Auch mit Herstellern von Fahrzeugen ist Elaskon im Gespräch, um bereits vor Auslieferung eine Konservierung vorzunehmen. Außerdem laufen mit einigen Produzenten von Nutzfahrzeugen sowie Gebrauchtwagenhändlern die Verhandlungen. Das Interesse an einer Beratung und Demonstration der Produkte ist groß – für Karl Schwald ist dies immer der erste Schritt vor dem Vertragsabschluss. „Die Eröffnung eines Verkaufsbüros und eines Lagers in China waren die richtige Entscheidung“, ist Karl Schwald sicher. Zumal viele kleine Kunden auch nur kleine Liefermengen in kurzen Abständen wünschen.

Umsatzsteigerung 2014 um 13 Prozent

elaskon empfang in china

Ein Firmenbesuch in China ist etwas anderes.

Elaskon Sachsen exportiert seine Produkte derzeit in 58 Länder. Auf dem Gebiet der Drahtseilschmierstoffe behauptet sich der Nischenproduzent seit Jahrzehnten als Weltmarktführer. In den modernen Produktionsanlagen in Dresden-Reick wurden 2014 etwa 6.500 Tonnen Schmierstoffe, Trennmittel sowie Korrosionsschutz- und Pflegemittel hergestellt. Zweites Standbein ist seit 2006 der Handel mit Industrie- und automotiven Schmierstoffen der Exxon Mobil. Hier fungiert Elaskon als exklusiver Handelspartner in Sachsen und Thüringen. 2014 wurden etwa 5.000 Tonnen umgesetzt. Der Vertrag wurde nun für weitere fünf Jahre verlängert. Der Gesamtumsatz aus dem Verkauf eigener Produkte und der Handelsware von Exxon Mobil belief sich 2014 auf 28,4 Millionen Euro. Das sind etwa 3,5 Millionen oder 13 Prozent mehr als 2013.

Neue Lagerkapazitäten 2015 und 2016

Für 2015 rechnet Karl Schwald erneut mit einem Umsatzwachstum und investiert darum auf dem Betriebsgelände. In diesem Jahr wurde eine bislang leer stehende 1.300 Quadratmeter große Halle des ehemaligen BayWa-Geländes zur Lagerhalle umgebaut. Sie erhielt eine neue Außenhülle, Rolltore und einen mit Epoxidharz versiegelten Betonfußboden. 2016 soll eine weiteren Lagerhalle mit einer zusätzlichen Abfüllanlage direkt auf dem Produktionsgelände entstehen.

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