Ausstellung im Rathaus Pieschen zeigt Vergangenheit und Gegenwart von Bauwerken im Stadtbezirk

Im Rathaus Pieschen können Besucher eine neue Ausstellung bewundern. Unter dem Titel „Bauen ist eine Lust, aber der Hundertste weiß erst was kust‘ “ zeigt Autor Klaus Brendler an acht Beispielen Vergangenheit und Gegenwart ausgewählter Bauwerke im Stadtbezirk Pieschen. Zum Beispiel in Trachenberge: „Anfang der 1850er Jahre hatte der Dresdner Kaufmann Carl Emil Weithas an der heutigen Radeburger Straße für seine Gattin Marie Elisabeth, geborene von der Becke, eine Villa mit Park, den „Marienhof“, errichten lassen. In den vergangenen anderthalb Jahrhunderten unterschiedlichen Zwecken zugeführt, wurde das zuletzt leer stehende Gebäude 2013/14 von der Christen-Baptisten-Gemeinde e. V. denkmalgerecht saniert und in Gebrauch genommen“, heißt es in der Beschreibung.

Christian Wintrich, Leiter des Stadtbezirksamtes Pieschen, freut sich über die Aktivität des Stadtteilhistorikers. „Ich bin dankbar, dass Herr Brendler die Zeugnisse der Baugeschichte aus unseren Stadtteilen so liebevoll aufbereitet hat. Es wäre schön, wenn sich nicht nur die Besucher des Rathauses sondern viele weitere Einwohner dafür interessieren würden“, sagte er.

Der Stadtteilhistoriker Klaus Brendler aus Trachau ist Autor der im Onlinejournal Pieschen Aktuell erscheinenden Serie „Brendler’s Geschichten“.  Derzeit bereitet er mit seinen Vereinsmitglieder den 15. Dresdner Geschichtsmarkt vor, der am 23. und 24. Februar 2019 in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) stattfindet. Dieses Mal steht die Historie von Sport und Tourismus im Mittelpunkt.

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