Die Forderungen nach mehr Sicherheit auf dem Schulweg in die 56. Grundschule werden jetzt auch mit einer Online-Petition untermauert. In der vergangenen Woche hatte bereits die Schulkonferenz eine entsprechende Resolution an den Oberbürgermeister der Stadt Dresden verabschiedet. Bis zum 9. Mai kann die Petition „Querungshilfe mit Vorrang für Schulkinder – Schulwegsicherheit Trachau“ unterstützt werden. „Zur Verbesserung der Sicherheit gehören an erster Stelle sichere Querungshilfen an den Kreuzungen rund um das Schulkarree, insbesondere an der Kreuzung Aachener Straße-Kopernikusstraße sind Fußgängerüberwege (umgangssprachlich „Zebrastreifen“) dringend erforderlich“, heißt es in der von der Elterninitiative Schulwegsicherheit Trachau eingebrachten Petition.
Die Kreuzung, so Elvira Sellin von der Elterninitiative, sei das dringendste Problem für die Grundschulkinder und deren Eltern. Darüber hinaus werden weitere Verbesserungen gefordert, die so auch in der Resolution der Schulkonferenz zu finden sind:
- Eine Querungshilfe an der Kopernikusstraße zwischen der Kreuzung Industriestraße und Aachener Straße (schlechte Sicht für Kinder zwischen den parkenden Autos sowie aufgrund der Breite und Biegung der Straße, hohe Geschwindigkeit der fahrenden Autos)
- Gehwegvorstreckungen an den vier Kreuzungen rund um das Schulkarree
- Eine Querungsstelle mit Markierungen vor dem Schuleingang in der Böttgerstraße
- Eine Haltestelle für Elterntaxis in der Zeit vor Schulbeginn
- Erneuerung der Piktogramme auf der Straße mit Warnhinweis Schulkinder.
In der Aachener Straße müssen viele der rund 380 Kinder der Grundschule und der rund 570 Schülerinnen und Schüler der 56. Oberschule den Übergang an der Kreuzung mit der Kopernikusstraße nutzen. Zwar ist hier die Straße bereits verengt worden und der Fußweg vorgestreckt. Dennoch sei hier eine Geschwindigkeit von 50 km/h erlaubt. Das Tempo-30-Schild stehe erst hinter dem Übergang, beschreibt Elvira Sellin die Situation.
Als schnelle Lösung regt die Petition die Erneuerung der Piktogramme – Schulkind mit Ranzen – auf der Aachener Straße an. Die weißen Zeichnungen seien durch das mehrfache Flicken von Schlaglöchern inzwischen nicht mehr vorhanden.
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