Die Zeckensaison beginnt - jetzt an den FSME-Impfschutz denken

Die Zeckensaison beginnt – jetzt an den FSME-Impfschutz denken

Bereits sind die ersten Zecken aktiv. Angeline Ernst vom Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Dresden weist darauf hin, dass Dresden und Sachsen als FSME-Risikogebiete gelten. Daher sollte man sich jetzt über die FSME-Impfung informieren. Für einen umfassenden Schutz sind drei Impfdosen erforderlich, wobei bereits zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein sehr guter Schutz besteht. Die dritte Dosis folgt nach fünf bis zwölf Monaten. Das spezifische Impfschema sollte mit einem Arzt oder einer Ärztin abgestimmt werden. Die Impfung ist für Kinder und Erwachsene geeignet und wird ab dem zweiten Lebensjahr empfohlen.

Beachten Sie: Die FSME-Impfung schützt nicht vor Borreliose, einer durch Bakterien übertragenen Erkrankung, die ohne Behandlung chronische Schäden verursachen kann, unter anderem an Herz, Nerven und Gelenken. Es gibt noch keine Impfung gegen Borreliose, sie ist jedoch mit speziellen Antibiotika behandelbar. Borrelien werden meist erst nach mehreren Stunden des Zeckenbisses übertragen, daher sollten Zecken schnellstmöglich entfernt werden. Im Gegensatz dazu können FSME-Viren sofort nach einem Zeckenstich übertragen werden.

Zecken verbergen sich oft in hohem Gras und niedrigen Büschen. Nach einem Aufenthalt im Grünen sollte man die Haut gründlich absuchen und Zecken so schnell wie möglich entfernen. Die Entfernung gelingt am besten mit einer Pinzette. Entfernt man die Zecke innerhalb von acht bis zwölf Stunden, lässt sich eine Borreliose oft vermeiden. Auch wenn der Kopf der Zecke beim Entfernen abreißt, ist das in der Regel unproblematisch, jedoch sollte die Stelle desinfiziert und beobachtet werden.

Zusätzlich zur Impfung ist es ratsam, Vorsichtsmaßnahmen gegen Zeckenstiche zu ergreifen, wie das Tragen geschlossener Kleidung und die Verwendung von zeckenabweisenden Mitteln. Zecken fallen nicht von Bäumen, sondern sind in Gras, Büschen und Unterholz zu finden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den FSME-Impfschutz allen Personen, die in Risikogebieten leben oder dort arbeiten, besonders im Freien, in der Forst- und Landwirtschaft oder im Labor. Beratung und Impfungen bietet das Gesundheitsamt an.

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