Literatur-Tipp: „Spielereien einer vielschrötigen Flöte“ von René Seim

„Spielereien einer vielschrötigen Flöte“ heißt das gerade erschienene Buch von René Seim. Der Künstler aus Pieschen hat sich für ein Hardcoverformat entschieden, in dem er 50 Gedichte und 25 Farbfotografien, alle von eigener Hand gemacht, präsentiert. Das ist nicht mehr das knautschbare Hosentaschenformat der ersten beiden Auflagen der „Spielereien“, das man unachtsam mit an den Strand nimmt, so sein Kommentar.

seim spielereien cover

Erschienen im Windlustverlag: ISBN 978-3-00-059380-2, 14,90 Euro.

Die 50 Texte seien mal lyrischer und mal freier gestaltet. „Inhaltlich geht es absurd, persönlich, ernst-weltlich, humorvoll-verrückt, melancholisch und auch politisch zu“, kündigt der Künstler an. Der Hintersinn von Sprache habe hier genauso seinen Platz, wie das Mit- und Gegeneinander von Menschen.

Die Texte in den Spielereien sind von Inhalt und Gestaltung her sehr verschieden. Sie reichen von klassischer Dichtung, über DaDa bis zu humorvoll dargestellter Lebenserfahrung in lyrischer Form. Sinnspielereien haben aber genauso ihren Platz, wie konkrete Kritik an der Gesellschaft, ungewöhnliche Liebesgedichte und philosophische Betrachtungen. Mal ernst, mal heiter. Im Klappentext des Buches heißt es: „unmöglich/heiter/selbst/frei/schön/trübe/explodierend/ernst“.

René Seim schreibt nicht nur Gedichte. Regelmäßig trifft man ihn auf Lesungen. Jeden letzten Donnerstag im Monat veranstaltet er seit Januar dieses Jahres die Open Mic Night in Pieschen.

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