Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen stirbt bei Fahrradunfall

Der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, ist gestern bei einem Verkehrsunfall tragisch ums Leben gekommen. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Auf der S 81 zwischen Friedewald und Auer sei der Fahrer eines Fiat Ducato auf den Amtsleiter, der dort mit dem Rad auf dem Weg nach Hause war, aufgefahren. Dabei sei dieser so schwer verletzt worden, dass er trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb, heißt es im Polizeibericht. Im Rahmen der Unfallaufnahme hätten die Beamten festgestellt, dass der 42-jährige Fiatfahrer unter Einfluss von Alkohol stand. Ein Test hätte einen Wert von fast 1,7 Promille ergeben.

Schmidtgen war seit 2007 Leiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes. Unter seiner Verantwortung wurde eines der größten Schulbau- und Schulsanierungsprogramme der Bundesrepublik umgesetzt. Dazu gehört als eines der größten Neubauprojekte der Schulcampus Gehestraße. Ab August 2019 sollen hier das Gymnasium Pieschen und die 145. Oberschule ihr neues Zuhause haben.

„Der tragische Tod von Falk Schmidtgen hat mich persönlich tief erschüttert“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). „Meine Gedanken sind jetzt vor allem bei seiner Familie und ich hoffe, sie finden Kraft und Trost in diesen dunklen Stunden. Falk Schmidtgen war ein geschätzter und hochgeachteter Kollege, der seine Anliegen mit viel Sachverstand und Beharrlichkeit vertreten hat. Er wird uns in der Verwaltung, und insbesondere im Schulverwaltungsamt, fehlen und wir werden sein Andenken in Ehren halten.“

„Der Schock über den Tod von Falk Schmidtgen sitzt tief und wird noch lange anhalten“, erklärt Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), zu dessen Geschäftsbereich das Schulverwaltungsamt gehört. „In all seiner Zeit als Amtsleiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes habe ich mit ihm hunderte Stunden in gemeinsamen Gesprächen verbracht. Er hat mit viel Engagement um die Zukunft unserer Schulen gerungen. Er konnte ausdauernd für die Sache streiten, war dabei immer fair und vor allem sehr menschlich.“

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