Vierter Tankstellenüberfall – Ermittler vermuten Täterin im Drogenmilieu

Die Tankstellenräuberin hat gestern Abend zum vierten Mal zugeschlagen. Dieses Mal überfiel sie eine Tankstelle an der Dohnaer Straße und ging dabei nach dem gleichen Schema vor, wie bei den beiden Überfällen in der Leipziger Straße und dem in der Wiener Straße. Trotz eines Großaufgebotes von 20 Streifenwagen, Beamten des SEK, einem Polizeihubschrauber und Diensthunden gelang der unbekannten Frau erneut die Flucht. Auf den am vergangenen Freitag veröffentlichen Fahndungsaufruf mit dem Foto aus einem der Überwachsungsvideos seien mehr als 20 Zeugenhinweise eingegangen, so ein Polizeisprecher. Acht davon würden nun weiter verfolgt.

„Vier Tankstellenüberfälle innerhalb weniger Tage sind ungewöhnlich. Offensichtlich braucht die Täterin regelmäßig Geld. Es spricht daher einiges dafür, dass die Überfalle mit Beschaffungskriminalität im Zusammenhang stehen und wir die Täterin im Drogenmilieu suchen müssen“, erklärte heute Olaf Richter, zuständiger Dezernatsleiter bei der Dresdner Kriminalpolizei. Neben den Ermittlungen seien gleichzeitige Fahndungseinsätze ein zweiter Ansatz. „Für eine Festnahme auf frischer Tat werden wir sicher auch ein bisschen Glück brauchen. Schließlich wissen wir nicht, wo sie als nächstes zuschlagen wird“, so Richter. Zudem seien nach dem vierten Überfall alle Kollegen noch motivierter. „Es ist für uns inzwischen auch eine Frage der Ehre geworden. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass die Serie ihr baldiges Ende finden wird“, kündigte Richter an.

Der Zeugenaufruf der Polizei wurde noch einmal erneuert.

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