Gründer des Unverpackt-Ladens Quäntchen werben um Unterstützung für ihr Projekt

Der Start war erfolgreich. Seit Sonnabend Nachmittag haben Kathrin Winkler und Sven Wruck für ihren Unverpacktladen „Quäntchen“ bereits 2.000 Euro von mehr als 40 Unterstützern eingesammelt. Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext werben die beiden um Unterstützung für ihr Projekt.

Unverpackt einkaufen – das wollen Kathrin Winkler und Sven Wruck ab April in der Oschatzer Straße anbieten. Foto: W, Schenk

Erstes Ziel sind 8.000 Euro. Damit tragen die Unterstützer zur Einrichtung des Geschäfts in der Oschatzer Straße bei. Vor allem die Lebensmittelspender, auch Bins oder Glassilos genannt, aus denen die Kunden sich künftig verschiedene Müslisorten, Haferflocken, Körner, Kaffee oder Tee abfüllen können, unterscheiden die Ausstattung eines Unverpackt-Ladens von anderen Geschäften. 34 sollten zum Anfang ausreichen, kalkuliert Sven. Sie werden an Holzregalen an der Wand platziert. Hinzu kommen noch etwa 50 größere Glasbehälter, in denen zum Beispiel verschiedene Sorten Pasta oder Trockenobst aufbewahrt werden. Diese könnten auf Regalen unterhalb der Glassilos stehen.

quäntchen glas

Mit 34 Glassilos kalkuliert Sven zum Start des Unverpackt-Ladens. Foto: quäntchen-dresden

Kathrin und Sven hoffen, dass sich ausreichend Unterstützer finden, um auch das zweite, ehrgeizig abgesteckte, Fundingziel zu erreichen – 16.000 Euro. Dann könnte ein ordentlicher Lagerbestand zum Start des Geschäfts, der im April geplant ist, aufgebaut werden. Bis zum 10. März soll die Kampagne andauern.

Für die Unterstützer haben sich die beiden 15 verschiedene Dankeschöns ausgedacht. Ringelblumensamen aus dem eigenen Garten gehören dazu, aber auch das Angebot, Produktpate zu werden. Dann könnte es zwei Jahre lang „Bärbels Müsli“ oder die „Pasta Frank“ geben. Dafür hat sich aber noch kein Unterstützer gefunden. Auch das Angebot, dass Sven den Einkauf nach Hause trägt, ist noch ohne Nachfrage. Sogar eine Wall of Fame soll es im Laden geben. Wer sich darauf für jedermann sichtbar verewigen lassen möchte, muss die Geschäftsgründer mit 1.000 Euro unterstützen.

Das Geschäft in der Oschatzer Straße 16 – 18 ist bereits fertig gemalert. Der Unterbau für den künftigen Verkaufstresen steht ebenfalls. Möbel für die Kinderecke hat Kathrin bei eBay-Kleinanzeigen organisiert. Die meiste Zeit, so erzählt Sven, verschlangen in den letzten Wochen die Gänge zu Behörden und Ämtern und die Einrichtungsplanung mit dem Tischler. „Es ging viel um die Frage, was wohin kommt“, ergänzt Kathrin. „Da haben wir manchmal über drei Zentimeter diskutiert“.

 

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