Telefonische Terminvergabe für Corona-Schutzimpfung erst ab 18. Januar

Nach dem Start der Online-Terminvergabe sind bisher sachsenweit 9.000 Termine für die Corona-Schutzimpfung vergeben worden. Mit dieser Wortmeldung reagierte DRK-Sachsen-Sprecher Kai Kranich heute auf die vielfältige Kritik an der Organisation der Terminvergabe. Die Internet-Plattform sei zeitweise nicht erreichbar, die Anmeldung umständlich, die Registrierung verfalle nach zwei Wochen, hieß es vielfach. Die für diese Woche angekündigte Möglichkeit, sich telefonisch für eine Impfung anzumelden, funktioniere bis heute nicht.

Dies musste auch der DRK-Sprecher einräumen. Derzeit könnten über die Telefonhotline nur Fragen rund um die Themen Impfungen und Impfstoffe beantwortet werden. Erst ab Montag, den 18. Januar, sollen dann auch Termine für die Impfung über die Hotline 0800-0899089 vergeben werden, kündigte Kranich an.

„Die Anzahl der freien Termine wird von dem zur Verfügung stehenden Impfstoff bestimmt. Pro Tag stehen zusammen cirka 1.500 Impfdosen in den 13 Impfzentren zur Verfügung. Es werden keine Termine vereinbart, ohne das wirklich klar ist ob und welcher Impfstoff an dem Impftag zur Verfügung steht“, betonte der DRK-Sprecher. Daher seien für die nächste Woche die meisten Termine bereits vergeben. „Sobald mehr Impfstoff vorhanden ist oder gebuchte Termine storniert werden, werden neue Termine eingespeist und buchbar“, erläuterte er.

Für die Vergabe per Telefon würden künftig Termine reserviert. Damit soll sichergestellt werden, dass nicht alle verfügbaren Impfdosen durch die Onlineanmeldung blockiert werden. Während der Zugang zur Onlineplattform rings um die Uhr möglich ist, arbeitet das Callcenter mit Sprechzeiten.

Das Impfzentrum Dresden auf dem Gelände der Messe Dresden hatte am Montag seinen Betrieb aufgenommen.

Service:

Onlineportal zur Vergabe von Impfterminen

Telefonhotline zur Vergabe von Imfpterminen: 0800-0899089

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