69-Jährige vereitelt Betrug – Hakenkreuze gesprüht – Rechte Parolen gegrölt

Am Montag gegen 11.30 Uhr hat ein Unbekannter versucht, eine 69-jährige Frau zu betrügen. Der Mann habe sich als Mitarbeiter einer Softwarefirma ausgegeben und von Problemen auf dem Rechner der Frau berichtet, beschreibt ein Polizeisprecher den Hergang. Auf diese Weise habe sich der Mann online Zugang zum Computer erschlichen, um diesen vermeintlich zu reparieren. Als er im Laufe des Gesprächs Bankdaten abforderte, sei die Seniorin stutzig geworden und habe ihre Bank angerufen. Diese bestätigte, dass es sich um einen Betrugsversuch handele. Daraufhin trennte die 69-Jährige den Computer vom Netz und verständigte die Polizei. Es entstand offensichtlich kein Schaden, so der Polizeisprecher.

Verfassungsfeindliche Symbole gesprüht

Unbekannte haben am Montag gegen 12.15 Uhr verfassungswidrige Zeichen an einem Baum und einer Mauer an der Neuländer Straße hinterlassen. Die Täter hätten mit gelber und grüner Farbe Hakenkreuze in der Größe von etwa 60 bis 80 Zentimetern an einen Baum und eine Mauer gesprüht. Am Baum haben sie zudem einen volksverhetzenden Schriftzug hinterlassen, so ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung.

Rechte Parolen gerufen – Polizei ergreift Tatverdächtige

Bereits am vergangenen Freitag in der Mittagszeit war die Dresdner Polizei nach Zeugenhinweisen im Einsatz, weil zunächst unbekannte Männer lauthals auf offener Straße rechte Parolen skandiert hatten.  Auf der Hubertusstraße wurden zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren ergriffen. Die beiden Deutschen hatten zu den verbotenen Parolen auch den Hitlergruß gezeigt. Ein dritter Mann sei unerkannt entkommen. Die Männer müssen sich nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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