Rathaus Dresden

Ist Radon eine unsichtbare Bedrohung?

Experten der Radonberatungsstelle klären Fragen im Neuen Rathaus

Am Montag, dem 4. September, bietet die Radonberatungsstelle der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft des Freistaates Sachsen im Neuen Rathaus von 10 bis 18 Uhr kostenfreie Informationen und persönliche Beratungen rund um das Thema Radon an. An einem Stand im Eingangsbereich der Goldenen Pforte haben Interessierte die Gelegenheit, ihre individuellen Anliegen von Fachleuten klären zu lassen. Dabei können die Besucher beispielsweise mehr über die Natur von Radon erfahren, wie Messungen durchgeführt werden und ob auch eigenständige Messungen möglich sind. Zusätzlich werden Schutzmaßnahmen besprochen, ebenso wie die geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die von den Experten erläutert werden.

Seit vielen Jahren betreibt die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft die Radonberatungsstelle des Freistaates Sachsen in Chemnitz. Sie fungiert als unabhängige staatliche Anlaufstelle, die Bürgerinnen und Bürgern sowie Bauherren, Unternehmen und Behörden kostenfrei Informationen und Ratschläge bezüglich Radon und Schutzmaßnahmen sowohl in neuen Bauprojekten als auch in bestehenden Gebäuden zur Verfügung stellt.

Radon, ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, ist in sämtlichen Gesteinen und Böden vorhanden. Es kann durch erdberührende Bauteile in Innenräume gelangen und sich bei mangelndem Luftaustausch ansammeln. Erhöhte Radonkonzentrationen in der Luft erhöhen das Risiko von Lungenkrebs. Das Strahlenschutzgesetz enthält verbindliche Vorgaben für den Schutz vor Radon. Dazu gehört unter anderem ein Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt für Aufenthaltsräume und Arbeitsplätze. Das Radonpotenzial hängt stark von der geologischen Beschaffenheit ab. Sachsen ist insgesamt anfälliger für erhöhte Radonwerte in Innenräumen. Aus diesem Grund wird die Möglichkeit einer mobilen Vor-Ort-Beratung angeboten.

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