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Sächsischer Bürgerpreis 2023 in Dresdner Frauenkirche verliehen

In Dresden wurde zum 13. Mal der Sächsische Bürgerpreis verliehen, eine Auszeichnung für herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Commerzbank ehrte der Freistaat Sachsen Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich in Sachsen und weltweit für Demokratie, Heimat, Umwelt und Mitmenschlichkeit einsetzen.

Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der „Kleinen Umweltdetektive“ aus Markkleeberg. Unter Anleitung von Umweltpädagogen sammeln sie regelmäßig Müll und beschäftigen sich intensiv mit Umwelt- und Naturschutz. Diese Initiative, von Kindern ins Leben gerufen, stärkt das Umweltbewusstsein. Außerdem fördert sie die Kenntnis der Kids über ihre Stadt und schafft Kooperationen mit Bildungseinrichtungen.

Ministerpräsident Kretschmer betonte die Unverzichtbarkeit ehrenamtlichen Engagements für Sachsen, sei es in der Kinder- und Sozialarbeit, Medizin oder Freiwilligen Feuerwehr. Diese Bürgerinnen und Bürger stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bereichern die Demokratie durch ihre kreativen Ideen und Projekte. Sie machen so das Land lebenswerter. Maria Noth, Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche Dresden, hob die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements als Rückgrat unserer freien Gesellschaft hervor. Sie betonte, dass die Frauenkirche Dresden genau dafür steht – für ein Miteinander durch Mitwirkung und Vielfalt als Wert.

Die Preisträger

  • Heimat: Henry Stuff aus Görlitz wurde für seinen Einsatz bei der Sanierung eines Fachwerkhauses von 1750 ausgezeichnet, das nach der Fertigstellung als Dorfgemeinschaftshaus dienen wird.
  • Demokratie: Der SV Triebel e.V. Abteilung Kinder und Jugend im Vogtland fördert die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch Sport und Freizeitangebote.
  • Menschen: Das Kriseninterventionsteam in Leipzig e.V. leistet psychosoziale Hilfe bei unerwarteten schicksalhaften Ereignissen wie Verkehrsunfällen oder Todesfällen.
  • Umwelt: Sabine Kühne aus der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge schuf einen Biotopverbund durch die Pflanzung einer Wildhecke mit über 1.700 Bäumen und Sträuchern.
  • Welt: Sabine Wetter aus Dresden leitet die Sektion Sachsen des Vereins Interplast Germany e.V., der kostenlose plastische Operationen in Ländern des globalen Südens durchführt.

Der Sächsische Bürgerpreis rückt seit 2011 Menschen ins Rampenlicht, die sich in besonderer Weise für andere und das gesellschaftliche Zusammenleben einsetzen. Die Preisträger wurden aus 61 nominierten Projekten und Einzelpersonen von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Weitere Informationen und Fotos der Preisträger sind auf der Website des Freistaats Sachsen verfügbar.

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